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Thema: Beobachtungen Juni 2017


Hallo Martin,

jo, meine Beobachtungen habe ich heute vormittag eingegeben. Einen Freund der Fische habe ich durchaus gesehen, der saß so etwa 100 m südlich des Biwakplatzes westlich von Gülpe in einem kahlen Baum, aber das war es dann auch für gestern.

Generell weiß ich von einem Fischadler-Paar, dessen Horst sich zwischen Prietzen und Wolsier befindet, die beiden hatte ich im Frühjahr dort gesichtet. Am Nordufer steht/stand ein weiterer Mast mit Horst, auf den hatte ich aber gestern nicht geachtet.

Ich war mit leichtem (naja...) Gepäck unterwegs. Man ist mobiler, aber dafür wird der optische Radius überschaubarer.

Was die Störche angeht: Ja, maximal drei Jungvögel habe ich im Nest registriert. Ich habe diese während meiner Ankunft recht gut gesehen und hatte das extra nochmal bei meinem Abmarsch kontrolliert, um keinen Murks einzugeben.

Es können natürlich trotzdem vier gewesen sein, hoffen wir mal, dass mir einer durchgerutscht ist.

Schöne Grüße aus Hermsdorf,
Steffen

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Zuletzt bearbeitet: 29.06.17 16:05 von Bourkinist


Bourkinist:
Einen Freund der Fische habe ich durchaus gesehen, der saß so etwa 100 m südlich des Biwakplatzes westlich von Gülpe in einem kahlen Baum

Ich weiß, Steffen, die Meldung habe ich ja gesehen. Mich erstaunte, dass du am See keinen gesehen hast …




Hallo!

Heute Nachmittag war ich zufällig in der Nähe und hab mal am Wiebach-Teich bei Elsdorf vorbeigeschaut. Das als Ausgleich für den Hambacher Tagebau angelegte Gewässer ist noch jung, aber hat bei mir einen guten Eindruck hinterlassen. Viel los war nicht, aber ein paar schöne Beobachtungen gab es schon. Einige Waldwasserläufer, Flussregenpfeifer und Kiebitze waren unterwegs. Dazu eine Familie Turmfalken.







Dann habe ich noch einge Vögel gehört, aber immer nur ganz kurz gesehen, die sich in der dichten krautigen Vegetation aufhielten. Ich habe sie für Sumpfrohrsänger gehalten. Vieleicht kann das jemand anhand des Gesangs bestätigen?

Gesang

Viele Grüße, Achim



Hallo Achim,

Sumpfrohrsänger ist richtig. In welchem Bundesland liegt denn das Beobachtungsgebiet?

LG Annette

PS: Hab eben mal Elsdorf gegoogelt und weiß jetzt, dass es im Rheinland zu finden ist.


Zuletzt bearbeitet: 30.06.17 07:54 von Annette


Hallo Annette,

Vielen Dank für die Bestätigung! Ja genau, das Gebiet liegt im Rheinland bei Bergheim.

Viele Grüße, Achim



Bourkinist:
Was die Störche angeht: Ja, maximal drei Jungvögel habe ich im Nest registriert. Ich habe diese während meiner Ankunft recht gut gesehen und hatte das extra nochmal bei meinem Abmarsch kontrolliert, um keinen Murks einzugeben.

Es können natürlich trotzdem vier gewesen sein, hoffen wir mal, dass mir einer durchgerutscht ist.

Hallo Steffen,

dir ist tatsächlich einer „durchgerutscht“ – allerdings kannst du nichts dafür. Das vierte muss wohl schon ziemlich geschwächt gewesen sein, so dass du es gar nicht mehr sehen konntest. Gerade wurde es von einem Altvogel aus dem Nest geworfen – es war bereits völlig kalt, ist also schon länger tot …

Herzliche Grüße – Martin



Hallo Martin,

danke für die Rückmeldung. Das ist ja traurig!
Ich lese grad dazu in der Wikipedia, dass im Schnitt etwa 3 Jungstörche pro Gelege schlüpfen. Die Witterung der letzten Zeit war in der Region auch eher trocken (man wagt das ggw. kaum zu schreiben...), so dass offenbar die Nahrungsgrundlage für vier Nestlinge selbst im relativ vogelfreundlichen Havelland nicht ausreichte.
Soweit ich mich erinnere, hattest Du vor einigen Wochen auch schon berichtet, dass Schwarzstörche infolge Nahrungsmangels einen Jungvogel aus dem Nest geworfen hatten :(.

Hast Du eigentlich Erfahrung, wie stark der Wasserspiegel des Gülper Sees auf heftige Niederschlagsereignisse reagiert? Normalerweise sollte das nicht so viel ausmachen, aber das aktuelle Berlin-Brandenburger Unwetter ist weit abseits des Üblichen, und zur Zeit rollt auch eine nennenswerte Hochwasserwelle den Rhin herunter. Der Pegel in Rhinow ist binnen Tagesfrist von etwa 70 cm auf etwa 140 cm gesprungen und der Scheitelpunkt ist noch nicht erreicht.

Gruß,
Steffen

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Am Frießnitzer See war der Mönch defekt, deshalb war er ziemlich leer,

...dadurch gabs je Menge Nistmaterial für die Mehlschwalben



...Flußregenpfeifer haben sich auch eingefunden



...der Teichrohrsänger blieb schön lange sitzen, damit er gut ins Bild kam



...die Rohrammer war nich ganz so kooperativ, es gab nur 1 Bild



...die Rauchschwalbe hat sich auch ins recht Licht gesetzt



...ne Rohrweihe



...und die 3 Storchenkinder, die in diesem Jahr alle groß geworden sind





Gruß Elvi

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Elvi:
Am Frießnitzer See war der Mönch defekt, deshalb war er ziemlich leer,

...ne Rohrweihe


Elvira,
deine Rohrweihe ist ein Rotmilan

Viele Grüße
Oliver


...ups, ich liefer mal die männliche Rohrweihe nach *g



Gruß Elvi

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Zuletzt bearbeitet: 30.06.17 21:38 von Elvi


Bei mir waren Heute die Grünspechte auf Familienausflug.


VG Martin



...super, ich hatte auch mal zwei Grünspechte auf einem Bild, allerdings hab ich das dann erst auf dem Rechner bemerkt, den am ersten Baum hatte ich gesehen, der am Zweiten war ne Zugabe



Gruß Elvi

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Bourkinist:
das aktuelle Berlin-Brandenburger Unwetter ist weit abseits des Üblichen, und zur Zeit rollt auch eine nennenswerte Hochwasserwelle den Rhin herunter. Der Pegel in Rhinow ist binnen Tagesfrist von etwa 70 cm auf etwa 140 cm gesprungen und der Scheitelpunkt ist noch nicht erreicht.



Wir Naturschutzwächter haben gestern eine Rundmail erhalten, nachzuschauen, welche Berlin-Lichtenberger Kleinstgewässer, die seit Monaten ausgetrocknet waren, wieder Wasser führen und welche Teiche und Seen gegebenenfalls am überlaufen sind.

Der Rummelsburger See wird ja von der Spree gespeist und der Wasserstand ist reguliert, da wird sich nicht so viel getan haben. Aber das Grünflächenamt hat die Uferweg-Drainage dummerweise auf den Trockenrasen geleitet. Vielleicht ist das jetzt eine Feuchtwiese?

Der Vorteil ist, dass in Brandenburg vielleicht ein paar mehr Limikolen landen, weil sie von oben denken, es wäre ein Wattenmeer.

LG Annette





Annette:

Der Vorteil ist, dass in Brandenburg vielleicht ein paar mehr Limikolen landen, weil sie von oben denken, es wäre ein Wattenmeer.

LG Annette



Das wäre ziemlich schick :))

Wir wollen in der nächsten Woche unbedingt an den Gülper See, um uns das anzuschauen. Es würde mich überraschen, wenn man dort keinen Effekt des jüngsten Starkregenevents sehen würde.

Seit etwa vier Jahren haben wir zumindest in Berlin und Umland eine gut ausgeprägte Trockenphase, in deren Verlauf inzwischen ein teilweise beträchtliches Niederschlagsdefizit zusammengekommen ist. Im Zusammenhang mit den gestiegenen Temperaturen hat das natürlich Auswirkungen auf die Gewässer - so ist z.B. der Schwarzwassersee in Nordpankow ausgetrocknet, genauso der Pechpfuhl westlich von Frohnau.

Aber zurück zur Gegenwart. Ich hoffe auch, zu Beginn der Woche in die Lietzengrabenniederung zu kommen, auch da bin ich mal auf die Veränderungen gespannt.

Kann jemand von Euch einschätzen, inwieweit eine temporäre Wiesenflutung zur Monatswende Juni/Juli negative Auswirkungen auf Bodenbrüter hat?
Ich vermute, dass die Erstbrut inzwischen aus dem Gröbsten heraus sein müsste, aber das hängt natürlich von Art und Witterung ab, und de facto fehlt es mir an Detailwissen, um dazu etwas qualifiziert sagen zu können.

Schöne Grüße aus Hermsdorf,
Steffen

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Bourkinist:

Kann jemand von Euch einschätzen, inwieweit eine temporäre Wiesenflutung zur Monatswende Juni/Juli negative Auswirkungen auf Bodenbrüter hat?


Die Wiesen, die bewirtschaftet werden, und das dürfte ein großer Teil sein, wurden vermutlich vorher noch gemäht und das Heu eingefahren. Und dann erübrigt sich die Frage.

Ansonsten aber nicht so gut. Auch die Seeschwalben, die nicht auf Kunstnestern brüten, bzw. jetzt noch jungen Nachwuchs zu versorgen haben, sind ev. abgesoffen. Ich hab es mir aber noch nicht angeschaut.

LG Annette


Zuletzt bearbeitet: 01.07.17 13:38 von Annette
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