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Thema: Beobachtungen Juni 2017


Danke!

Öhm, ich glaube, ich habe mich eben als typischer Städter geoutet ;) .
Keine Ahnung von nischt, aber immer munter dabei. Au weia...

Gruß, Steffen



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Bourkinist:
Öhm, ich glaube, ich habe mich eben als typischer Städter geoutet ;) .
Keine Ahnung von nischt, aber immer munter dabei. Au weia...



Du - vielleicht widerlegt mich gleich ein Dorfbewohner! Und wie es um die Wiesen rund um den Gülper See bestellt ist, weiß ich nicht, die sind ja in NABU-Hand. Vielleicht gelten da andere Regeln, was die Wiesenmahd betrifft.

Was ich mich zum Beispiel auch frage: Sind die jungen Weißstörche in den Horsten mit ihrer Gefiederentwicklung jetzt schon so weit, dass sie selbst für ihre Wärmeregulierung sorgen können? Sonst sehe ich da auch schwarz ...

LG Annette


Zuletzt bearbeitet: 01.07.17 15:07 von Annette


Annette[URL
:]
Was ich mich zum Beispiel auch frage: Sind die jungen Weißstörche in den Horsten mit ihrer Gefiederentwicklung jetzt schon so weit, dass sie selbst für ihre Wärmeregulierung sorgen können? Sonst sehe ich da auch schwarz ...


Bei uns sind sie so groß und voll befiedert, da könnten die Alten gar nicht mehr helfen. Haben den Regen gut überstanden. Problematisch ist, wie schon seit einigen Jahren, die Ernährungssituation. Bei uns im Dorf gibt es einen Storchenvater und einen Patenonkel, die mit Fischen (in der ganzen vorigen Nachbrutsaison geangelt und eingefroren) zufüttern. Für unsere Storchenfamilie gut - aber keine Lösung des Problems.

Gruß Bodo


Zuletzt bearbeitet: 01.07.17 15:36 von Bodo


ein kürzlich angeschobenes Projekt zur Wanderfalkenansiedlung hat mitten in unserer Stadt auf der Johaniskirche Erfolg gehabt. Wir freuen uns sehr darüber.







Gruß Martin.B.

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Bourkinist:
Hast Du eigentlich Erfahrung, wie stark der Wasserspiegel des Gülper Sees auf heftige Niederschlagsereignisse reagiert? Normalerweise sollte das nicht so viel ausmachen, aber das aktuelle Berlin-Brandenburger Unwetter ist weit abseits des Üblichen, und zur Zeit rollt auch eine nennenswerte Hochwasserwelle den Rhin herunter. Der Pegel in Rhinow ist binnen Tagesfrist von etwa 70 cm auf etwa 140 cm gesprungen und der Scheitelpunkt ist noch nicht erreicht.

Hallo Steffen, so viel hätte ich tatsächlich nicht erwartet. Und da der See ja schon kurz hinter Rhinow liegt, wird dort der Wasserstand natürlich auch entsprechend steigen. Blöd für die Flussregenpfeifer am Südufer :–(
Wo hast du denn die Pegelwerte her?

Herzliche Grüße aus Gülpe – Martin



Bourkinist:
Seit etwa vier Jahren haben wir zumindest in Berlin und Umland eine gut ausgeprägte Trockenphase, in deren Verlauf inzwischen ein teilweise beträchtliches Niederschlagsdefizit zusammengekommen ist.

Hier im Westhavelland ebenfalls …

Kann jemand von Euch einschätzen, inwieweit eine temporäre Wiesenflutung zur Monatswende Juni/Juli negative Auswirkungen auf Bodenbrüter hat?
Ich vermute, dass die Erstbrut inzwischen aus dem Gröbsten heraus sein müsste, aber das hängt natürlich von Art und Witterung ab (…)

Bei Singvögeln saufen die Nester natürlich ab, die haben keine Chance.
Was Limikolen angeht, die haben ja eh nur eine Brut. Bei normalem Verlauf müssten die Jungen m.E. groß genug sein, um kleinräumigen Überflutungen ausweichen zu können. Bei Küken aus Nachgelegen sieht das natürlich schon anders aus. Allerdings gibt es hier eh fast keine Limi-Bruten mehr. Vereinzelt noch Kiebitze, Rotschenkel und Bekassinen – das war’s dann schon. Und Junge kriegen sie sowieso fast keine mehr hoch :–(

Herzliche Grüße – Martin



Annette:
Und wie es um die Wiesen rund um den Gülper See bestellt ist, weiß ich nicht, die sind ja in NABU-Hand. Vielleicht gelten da andere Regeln, was die Wiesenmahd betrifft.

Hallo Annette, das ist unterschiedlich. Manche Wiesen werden bereits im Mai gemäht, viele aber erst nach dem 15. Juni. Und manche noch später …

Was ich mich zum Beispiel auch frage: Sind die jungen Weißstörche in den Horsten mit ihrer Gefiederentwicklung jetzt schon so weit, dass sie selbst für ihre Wärmeregulierung sorgen können? Sonst sehe ich da auch schwarz ...

(Nur nebenbei: Es geht dabei nicht nur um die Wärmeregulierung, sondern auch den Nässeschutz.)
Auch hier: unterschiedlich. Die ältesten sind gerade so weit, dass sie den Regen ganz gut überstehen. Die jüngsten sind noch klein genug, dass sie von den Eltern gegen den Regen geschützt werden können. Schlimm dran sind die Jungen, die dafür bereits zu groß, aber noch nicht richtig befiedert sind (wobei ich auch schon eine Altstörchin gesehen habe, der im Regen mit halb ausgebreiteten Flügeln über seinen halbwüchsigen Jungen stand – aber das macht wohl nicht jeder).

Der auf dem Gülper Kirchturm verendete Jungstorch war in dieser Hinsicht bereits weit genug; ihm dürfte eher die Nahrungssituation zum Verhängnis geworden sein.

Herzliche Grüße – Martin


Zuletzt bearbeitet: 01.07.17 22:08 von martinmiethke


Hier ein Foto von besagter Störchin* im Regen, es entstand am 16.6.2007 in Wolsier, einem Nachbardorf von Gülpe. In diesem Jahr wurden in diesem Nest vier Junge flügge!



(* Dabei handelt es sich übrigens um die Senderstörchin „Annamarie“, die bis 2008 in Wolsier gebrütet hat.)



Zuletzt bearbeitet: 01.07.17 22:23 von martinmiethke


Hallo zusammen,

danke für Euer Feedback!

Hier noch der Link zum Brandenburger Landesamt für Umwelt mit den Pegeldaten.

Pegel Rhinow, Wehr UP / Rhin

Seit gestern hat der Pegel nochmals um 25 cm zugelegt und der Scheitel ist immer noch nicht erreicht.
Ich finde das ziemlich eindrucksvoll, aber leider fehlt mir eine Zeitreihe bzw. eine langperiodische Grafik des Pegels, so dass ich nicht sagen kann, wie extrem diese Hochwasserwelle tatsächlich ist. Möglicherweise ist weniger die absolute Höhe des Wasserstands als vielmehr die Rasanz des Anstiegs und dessen Betrag ungewöhnlich.

Gruß,
Steffen

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Ich habe hier noch einen Nachschlag vom 25.06.2017 aus Erzgrube.

Graureiher hatte ich dort noch nie gesehen, diese beiden waren allem Anschein nicht gut aufeinander zu sprechen:


Die Neuntöter sind wohl doch noch da, wo ich die am 28.05. noch so vermisst habe:


Und während die erste Brut der Blässhühner wohlauf zu sein scheint,...


... ist schon die zweite Runde unterwegs. Wie alt werden die wohl gewesen sein?:


Erst mal abtrocknen:


Sieh doch mal, was ich für große Füße habe!:


Dafür aber winzige Flügel:


Irgendwie drollig, die kleinen.


Sonst gab es nichts besonderes, außer, dass ich noch nie so nah an eine Misteldrossel (falsch: es ist eine Singdrossel!) gekommen bin, dass ich mal ein halbwegs vernünftiges Bild von der Art machen konnte. Sie war keine 6 Meter entfernt. Normalerweise ist die Fluchtdistanz wesentlich höher:


Und eine Wacholderdrossel ließ sich auch nicht beunruhigen:



Viele Grüße
Matthias


Zuletzt bearbeitet: 02.07.17 15:14 von MatthiasM


Hallo Matthias, deine Graureiher sind diesjährige. Und die Misteldrossel ist eigentlich eine Singdrossel (ebenfalls diesjährig).

Herzliche Grüße – Martin



Hallo Steffen, Danke für den Link!



martinmiethke:
Hallo Matthias, deine Graureiher sind diesjährige.

Danke Martin. Darauf hatte ich gar nicht geachtet...

Und die Misteldrossel ist eigentlich eine Singdrossel (ebenfalls diesjährig).

Da war ich mir erst nicht sicher. Aber stimmt, die Tupfer sind eher tropfenförmig.

Viele Grüße
Matthias




Moin Moin!

Hier ist alles soweit so, wie es sein sollte (bis auf, daß mir die Baumfalken fehlen). Gestern hatte ich leider keine Zeit, auf Tour zu gehen.
Heute bin ich endlich mal dazu gekommen, was "unsere" Turmfalken machen und hey, da sind ja Junge im Kasten. Und was sind die schon groß geworden ;-)
Ich freue mich, den Kasten erst im April aufgehangen und gleich ein Erfolg. Jetzt hoffe ich, mal, daß ich das Ausfliegen der vier Jungen mitzubekommen. Im Moment sind unsere Schafe auf verschieden Naturschutzflächen verteilt und so komme ich eigentlich nur selten auf unsere Wiese.



Entschuldigt bitte die schlechte Qualität - ab Mittag steht die Sonne direkt hinter dem Kasten...

Ansonsten war ich heute noch in Boukoul und Elmperbroek. Erfreulich waren hier zwei Neuntötermännlein und eund ein Weiblein, ein Silberreiher und wei Waldwasserläufer. Und natpürlich wieder zwei Wespis. Herrlich, ich liebe es ;-)

Euch eine schöne Woche
Holger

LL: 364 (Carolinakrickente,Zwergschneegans)
Liste-D: 282 (Berglaubsänger, Zwergammer)
Kreis Viersen: 221 (Waldbaumläufer)
2018: 164 (Waldlaubsänger, Schwarzstorch)
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