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Thema: Zugvögel 2018 |
michaschade: Ob wir vor 20 Jahren ähnliche Aussagen hier getroffen hätten? Oder haben wir hier deutliche Trends zu verzeichnen - im Sinne des Aufweichens von Zug, Teilzug, Stand?
Interessant jedenfalls!
Auch hier: Singdrossel, Rotmilan, Bachstelze, Gebirgsstelze, Zaunammer, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Sommergoldhähnchen etc... alles permanent da, wenn auch meist in geringer Abundanz.
Viele Grüße, Micha
Moin Moin!
Interessanterweise ist das bei uns am Niederrhein in diesem Jahr eher nicht so. Da sind von den bereits genannten Arten nur sehr (sehr) wenige Individuen gesehen und gemeldet worden. Ich persönlich kann nur von Feldlerchen, Wiesenpiepern und einem Sommergoldhähnchen berichten. Alle drei Arten gab es hier im Winter aber schon immer zu sehen.
Ich kann für mich also eine Zugvogelliste erstellen. bin schon gespannt, wann es hier losgeht...
Beste Grüße
Holger
LL: 364 (Carolinakrickente,Zwergschneegans)
Liste-D: 282 (Berglaubsänger, Zwergammer)
Kreis Viersen: 221 (Waldbaumläufer)
2018: 164 (Waldlaubsänger, Schwarzstorch)
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Klasse Idee!
Wolfzge: Hatte das ganze Jahr über Feldlerchen, Kiebitze, Stare, Bachstelzen, Waldwasserläufer und erst heute wieder ein Schwarzkehlchen. Mönchsgrasmücken gab es ja diesmal auch nicht wenig im Winter.
Wird wohl immer schwieriger hier noch zu unterscheiden was jetzt tatsächlich weggezogen ist und was nicht.
Ist ja interessant, wir wohnen ja nicht gerade weit von einander entfernt, bei uns gab es von den, von dir genannten Vögeln nur die Bachstelzen und Stare. Meine ersten Feldlerchen konnte ich am Sonntag in der Nähe vom Bischofsee beobachten. In Böblingen am Flugfeld haben dieses Jahr auch ein paar Wiesenpieper gemeinsam mit den Bergpiepern überwintert, Hausrotschwänze sind dort in den letzten Jahren immer zu sehen gewesen.
Zum Thema:-)....nachdem die letzten Jahre auch im Winter immer mal ein Rotmilan zu sehen war, konnte ich dieses Jahr den ersten bei uns am 11.2. beobachten. Sonst ist es hier mau, "meine" Hausrotschwänze sind noch nicht da, Zilpzalp und Mönchsgrasmücke haben sich bisher auch noch nicht blicken bzw. hören lassen.
VG
Volker
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Ich glaube hier lokal ist noch alles im halbwegs "normalen" Bereich. Keine Bachstelzen, Hausrotschwänze, Mönchsgrasmücken, Zilpzalp usw. Fast alle wech.
Gewundert habe ich mich über einen Rotmilan am 21.2.18, der hier rufend seine Kreise zog. Der war echt früh dran für die Ecke hier.
Und am 19.2.18 waren hier plötzlich Stare am Futterhaus. Die sind im Winter eigentlich auch nicht hier oben.
Gilt eigentlich der Schwarzmilan hierzulande noch als Zugvogel?
Viele Grüße
Matthias
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MatthiasM:
Gilt eigentlich der Schwarzmilan hierzulande noch als Zugvogel?
Wie meinen? Der heist ja schon so - M. migrans und überwintert südlich der Sahara. Deshalb hauen sie bei uns so früh ab und kehren so spät wieder.
Oder meintest du den Rotmilan - der gilt auch als Zugvogel.
Gruß...
http://sternaberttrips.blogspot.de/
Zuletzt bearbeitet: 01.03.18 19:05 von sternabert
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MatthiasM: Gilt eigentlich der Schwarzmilan hierzulande noch als Zugvogel?
Ja sicher – warum denn nicht???
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sternabert: MatthiasM:
Gilt eigentlich der Schwarzmilan hierzulande noch als Zugvogel?
Wie meinen? Der heist ja schon so - M. migrans und überwintert südlich der Sahara. Deshalb hauen sie bei uns so früh ab und kehren so spät wieder.
Oder meintest du den Rotmilan - der gilt auch als Zugvogel.
Na ich meinte, dass der Rotmilan teilweise Standvogel zu werden scheint und daher für einige Beteiligte kein "richtiger" Zugvogel mehr ist. Ich selbst sehe den ja auf dem Weg zur Arbeit auch im Winter, bei Rastatt an der Murg. Allerdings eher nicht "hier oben".
Nun wollte ich herausfinden, ob es auch für den Schwarzmilan gelten könnte, dass der hier stellenweise überwintert. Scheint nicht der Fall zu sein.
Viele Grüße
Mathias
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Bolk:Klasse Idee!
Wolfzge: Hatte das ganze Jahr über Feldlerchen, Kiebitze, Stare, Bachstelzen, Waldwasserläufer und erst heute wieder ein Schwarzkehlchen. Mönchsgrasmücken gab es ja diesmal auch nicht wenig im Winter.
Wird wohl immer schwieriger hier noch zu unterscheiden was jetzt tatsächlich weggezogen ist und was nicht.
Ist ja interessant, wir wohnen ja nicht gerade weit von einander entfernt, bei uns gab es von den, von dir genannten Vögeln nur die Bachstelzen und Stare. Meine ersten Feldlerchen konnte ich am Sonntag in der Nähe vom Bischofsee beobachten.
VG
Volker
Hängt vermutlich damit zusammen das mein Briefkasten zwar immer noch bei Tübingen hängt, mein "Lebensraum" aber ein anderer geworden ist..Im Donaumoss bei Ulm waren den ganzen Winter über Kiebitze zu sehen, Feldlerchen sowieso und div Beobachtungen von Waldwasserläufern zumindest an der Donau zeugen nicht gerade von grossem Zugtrieb. Feldlerchen waren übrigens auch bei der Fichtenammer mitten im Winter auf der schwäbischen Alb zu sehen. Und das will was heissen..
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es geistert sogar die Mär von min 2 überwinternden Kuckucken im Gebiet des Ammersees (Bayern) umher. Leider nicht belegt und im ornithologischen Medium noch nicht gelandet. Aufgrund des Beobachters trotzdem zumindest glaubhaft.
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Wolfzge: es geistert sogar die Mär von min 2 überwinternden Kuckucken (...)
Bei uns gibt es die Volksmär, dass sich Kuckucke im Herbst in Sperber verwandeln (in der Generation meiner Urgroßmutter waren davon noch viele Ureinwohner fest überzeugt).
Vielleicht haben diese vergessen sich zu verwandeln ;-)
Aber (fast) nichts ist unmöglich ...
Gruß Bodo
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Guten Morgen,
hier ist kein Kuckuck weit und breit und auch noch nicht der erste April, sonst hätte ich den jetzt auf meiner AWO-Liste stehen.
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Kuckuck? Nie im Leben. Was soll der denn fressen? Ich kann mir auch nur vorstellen, dass da ein Sperber vorbeiflog ...
Da wäre ja eine Rauchschwalbe noch wesentlich glaubhafter ...
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Anderl: Kuckuck? Nie im Leben. Was soll der denn fressen? Ich kann mir auch nur vorstellen, dass da ein Sperber vorbeiflog ...
Da wäre ja eine Rauchschwalbe noch wesentlich glaubhafter ...
Vermutlich dasselbe wie der oder sogar die Wiedehopfe die sich aktuell in D rumtreiben.
Klar hab ich auch Zweifel. Deswegen ja auch Mär. Aber wer weiss..
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Also wenn da tatsächlich zwei Kuckucke hängengeblieben sind (bei dem bis vor kurzem so milden Winter nicht ganz undenkbar), dann hat sich die Sache doch spätestens jetzt erledigt …
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Über eintreffende Zugvögel kann ich leider noch nicht berichten, aber ich finde es im Kontext erwähnenswert, dass hier in Berlin im Bereich der Nord-Pankower Lietzengrabenniederung ein Paar Schwarzkehlchen versucht hat, zu überwintern.
Ich selber habe sie am 8.1. dort gesehen, und laut Ornitho gibt es noch bis zum 21.2. von den beiden Meldungen. Bis zu dem Zeitpunkt waren offenbar Rinder, die in unmittelbarer Nähe ihre Weide haben, eine Art 'Lebensversicherung' - möglicherweise haben sich in den Exkrementen hinreichend viele Insekten halten können.
Leider setzte bald nach der letzten Meldung die noch andauernde markante Frostverschärfung ein, ich weiß nicht, ob das gut geht... :(
Gruß,
Steffen
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Liste 2018: 103 Einträge (Klappergrasmücke)
Life List: 264 Einträge (Fichtenkreuzschnabel)
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Vor 14 Tagen hatten wir 55 Kraniche in Richtung Nord-Osten.
Vor 5 Minuten hatten wir 11 Kraniche die sehr Tief direkt über unserem Garten waren, sich dann über der Stadt wieder etwas in die Höhe geschraubt haben - dann aber in Richtung West- Süd-West geflogen sind.
Die waren aber sicherlich noch nicht hoch genug - evt. nur auf der Suche nach mehr Aufwind.
mfg
Roland
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