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Thema: Seltsames Verhalten von ornitho.de


Klar, das Schützen so mancher (Seeadler-)Beobachtung dürfte überflüssig sein. Aber lieber einmal zu viel geschüzt, als zu wenig.

Ich nutze ornitho gerne, aber ich finde es lästig, dass die "Seltene-Arten-Einteilung" (die Arten, die rot angezeigt werden) nicht gebietsspezifischer erfolgt.
Raufußbussarde oder Löffler sind in meinen abonnierten Landkreisen keine Seltenheiten, werden aber immer in der Seltenheiten-Liste geführt. Leider kann man dadurch auch schnell wirkliche Seltenheiten in der Liste übersehen (zumindest dann, wenn man nicht täglich online ist).

Laut ornitho-Leuten soll eine Veränderung erst einmal nicht vorgenommen werden. Schade. So darf ich jeden Tag von seltenen Löfflern, Meerstrandläufern an der Nordsee oder Raufußbussarden lesen :-(





Silbermoewe:
Ich nutze ornitho gerne, aber ich finde es lästig, dass die "Seltene-Arten-Einteilung" (die Arten, die rot angezeigt werden) nicht gebietsspezifischer erfolgt.

Laut ornitho-Leuten soll eine Veränderung erst einmal nicht vorgenommen werden.


Hallo, genau wegen des Sachverhaltes habe ich Ornitho auch schon kontaktiert. So werden bei mir im Gebiet zwar bei den Limikolen Waldwasserläufer (ganzjährige Standartlimikole) aber nicht Brachvögel oder Alpenstrandläufer angezeigt (das System ist halt sehr küstenlastig). Um diese Vögel zu sehen, muss ich als Grundeinstellung auch häufige Arten anzeigen lassen (was gerade momentan aufgrund der Datenmasse recht lästig ist). Auf die Anzeige von Höckerschwänen könnte ich verzichten...

Mir wurde aber mitgeteilt, dass dieses in Zukunft geändert werden soll und die Arten auch gebietsbezogen angezeigt werden. Das Problem ist aber der Programmieraufwand und hauptsächlich die dafür entstehenden Kosten. Das Geld dafür muss erst einmal aufgebracht werden. Schaun mir mal!

Helge



Flatfischer:
Mir wurde aber mitgeteilt, dass dieses in Zukunft geändert werden soll und die Arten auch gebietsbezogen angezeigt werden. Das Problem ist aber der Programmieraufwand und hauptsächlich die dafür entstehenden Kosten. Das Geld dafür muss erst einmal aufgebracht werden. Schaun mir mal!

Hallo "Flatfischer",

eigentlich sollte die Umprogrammierung einer Seite wie Ornitho nicht mehr so viel Geld kosten. Heute kann jeder doch im Systembaukastensatz im Internet seinen eingenen Virus oder Trojaner ohne großen Aufwand zusammen bauen. Da ja das Gerüst der Seite steht, sollten solche Zusätze nicht mehr die Welt kosten.

VG



Hinter einer Seite wie ornitho steckt eine fette Datenbank. Ob noch relational mit SQL oder dokumentenorientiert oder objektorientiert oder irgendwas anderes oder eine Mischform, weiß ich nicht. Das ist jedenfalls nicht einfach irgendeine homepage aus dem Setzbaukasten. Keineswegs trivial und Änderungen dort sind ebenfalls nicht trivial und mal eben so aus dem Handgelenk gemacht. Unterschätzt das nicht!

Jedenfalls bin ich wegen der Rechte an den Daten dort weiterhin nicht dabei.

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Bei den rechtlichen Bedenken kann ich dir zustimmen. (s.u.)

Die Programmierung für die hier erwähnten Beispiele ist für jeden Datenbankadministrator tägliche Routine. Es wäre nur dann nicht trivial und mit einem Setzbaukasten zu bewältigen, wenn die Datenbank eine schlecht Struktur besitzt. Die Datenmenge spielt bei der Abfrage keine so große Relevanz.

Bei den Beispielen muß man nur ein vorhandene Abfragroutine nutzen (Hauptbaustein), die Abfrageparameter ändern, die Abfragroutine in die Datenbank implementieren und schon kann man die hier aufgezeigten Anfragen beantworten. Da ist fast schon aus dem Handgelenk geschüttelt und es sollte nicht viel Kosten entstehen.

Jedoch würde man mit den angefragten Abfragroutinen die Nutzungshoheit der Daten weitgehend aufgeben. Für die Erhebung von naturschutzrelevanten Daten will niemand Geld ausgeben, aber mit Daten kann schon ein lukrativer Handel geführt werden.

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