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Thema: Druckaufbau beim Vogelgesang


Liebe Leute,

Der Vogelgesang (lautstärkemäßig) in der Natur ist ja für die Größe eines Vogels sehr stark ausgeprägt! Stimmt es daß die Vögel beim Gesang einen ganz schönen Druck - in ihren Luftsäcken - aufbauen?
Weiß da jemand den physikalischen Druck? -- Und in Bezug auf den Menschen...wieviel Athmosphären müßte im Vergleich der Mensch in seinen Lungen erzeugen, damit er das selbe Verhältnis "Körpergewicht zu Phonzahl seiner Stimme" hat?

Vielen Dank für die Antworten!
mfg, Johannes



Wenn ich dich richtig verstehe dürfte der Zaunkönig nicht so laut sein.

Gruß,Tobias

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Lieber Tobias,
...war schon mal 5 m vor einem Zaunkönig, und habe ihn mit meinem recorder aufgenommen -- da machte mir glatt der "Automatische Pegel" des recorders schlapp! --- Dieser Troglodytes troglodytes hat mir eigentlich sehr Gefallen!

Liebe Grüße! - Johannes



Das ist wirklich eine interessant Überlegung, Johannes! Ich bin gespannt, ob noch jemand aus dem Forum kompetent zur Diskussion beitragen kann.

Ich werde mal ein wenig in der Literatur recherchieren.

Viele Grüße, Micha

Birds rock!
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Mauersegler:
Wenn ich dich richtig verstehe dürfte der Zaunkönig nicht so laut sein.

Hallo Tobias, warum nicht?

Verwunderte Grüße – Martin M.



martinmiethke:
Mauersegler:
Wenn ich dich richtig verstehe dürfte der Zaunkönig nicht so laut sein.

Hallo Tobias, warum nicht?

Oh, da hatte ich einen Verständnisfehler. Habe den ersten Satz inhaltlich verkehrt verstanden. Hatte verstanden, dass die Lautstärke des Gesangs von der Körpergröße abhängt. Doch es wurde so formuliert, dass die Vögel in Bezug auf die Körpergröße "zu laut" sind. Besser zweimal lesen.

Gruß,Tobias

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Hallo - Vielen Dank mal soweit!

Könnt ihr mir sagen: In einem ehemaligen "Konrad Lorenz-(Institut)" gibt es jetzt ein Nachfolge-Forschungsprojekt. - Es beschäftigt sich z.Z. mit "Dreistimmigen" Vogelgesängen. > Ich finde diese hp nicht mehr.
Kann mir jemand den link dafür sagen.
Ich würde dann dort wegen Genauerem nachfragen.

Vielen Dank!!

Gruß! - Johannes



Der Druck in den Luftsäcken ist je nach Vogelart und Lautstärke unterschiedlich, beim Zebrafink beträgt er etwa 350 bis 450 mmH2O.

Was ist mit dem "ehemaligen Konrad-Lorenz-Institut" gemeint? Zum einen gibt es die Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau/Österreich, die sich vor allem mit Verhaltensökologie und kognitiver Forschung beschäftigt. Zum anderen das Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und Radolfzell als ehemaliger Arbeitgeber von Lorenz. Beide Einrichtungen kann man leicht mit Google finden.

Grüssle,

Gisela



Hallo Gisela G.,

Danke für die daten. Hast Du Druckaufbau anderer Vögel auch?
Mit Seewiesen bin ich im Kontakt. wenn sie etwas wissen bringe ich hier ein.

mfg, Johannes



>> Zebrafinken wiegen ca. 12g und haben eher einen zarten Gesang. >> http://www.xeno-canto.org/107925

vielleicht bekomme ich solche daten doch mal von einem Zaunkönig, Kleiber...!

Liebe Grüße! - Johannes



Liebe Bird|nets!!

>>> Bin endlich zum Übersetzten gekommen.
Dr. S.A. Zollinger vom Max Planck Institut Seewiesen hat mir mal kurz ein bischen etwas dazu erklärt.

>>> : " In Unseren Experimenten fanden wir heraus, daß Zebrafinken mit einem Luftsack-Druck haben von 300-400mmH2O wärend Gesängen - oder mit mit der Hälfte des Druckes für kurze Kontakt-Rufe; welche ja nicht so laut sind wie die Gesänge.

In Amerika sind Experimente mit anderen Vögeln - Einheimischen - hinsichtlich des Luftsackdruckes gemacht worden. -- Der Luftsack-Druck wurde dabei aber nur derart (berechnet) bestimmt ( Vogel atmet aus -- Vogel atmet ein ...oder welcher sound ist mit Höherm Druck bzw. Niederem Druck ausgestattet >> generell ist größerer Druck für Lautere bzw. Höhere Frequenzen vorhanden).

In der Literatur wurde bestimmt, daß Menschliche Sänger einen Druck zwischen Stimmbändern und Lunge von 45-200mmH2O haben; was davon abhängt ob sie Mann oder Frau sind. Und von der Höhe der Gesangsfrequenz abhängt.

Ein anderer Punkt ist, daß es wenig Sinn macht Köpergröße und dB zwischen verschiedenen Spezien zu vergleichen. -- Besonderst nicht zwischen Menschen und Vögeln, da deren Atmungs- und Sprachorgane grundlegend verschieden sind.

Körpergröße zeigt mehr den Frequenzbereich an - aber nicht die Lautstärke! (Denkt man z.B. an eine Kleine Schiedsrichterpfeife welche zwar Klein ist aber sehr laute Töne machen kann. --- So eine Trompete welche zwar auch laute Töne produzieren kann; aber viel tiefere Frequenzen.

Der Druck der Erforderlich ist um die Stimmlippen beim Menschen schwingend zu machen bzw. bei Vögeln ist nicht nur wegen der ihrer Größe und ebenso wegen iher Lage im Sprachapparats-Bereich wenig zu vergleichen -- ebenso wegen der Gewebeart welche schwingt (z.B. Menschen haben große, kräftige Stimmbänder; wärend Vögel Kleinere und leichtere Elastische Gewebe als ihre ""Stimmbänder"" haben)" .
______________________

Ich habe kurz mal zu den Menschlichen Stimmlippen im net reingeschaut: Und habe glaube ich gesehen, daß z.B. bei "Urschrei-Therapie" des Menschen doch andere Vorgänge bei den Stimmlippen erfolgen könnten...und probaly demzufolge auch danach grundlegende Änderungen in der Akustik ( Lautstärfke!! u.a.!!!) dieser Menschen erfolgen können. (bei den Sannjassins habe ich gehört trinken diese Klientel nach der Urschreitherapie jeden Morgen erst 2 l Salzwasser als Brechauslöser >> um den Stimmlippenbereich weiterhin locker zu halten!! ---- was wohl genauso als Bayernfan in der Südkurve funktioniert!...oder in politischen Versammlungen!!!).

....ich habe diesen threat besonderst gemacht, weil mich dieser "Anscheinende!!" Zusammenhang zwischen Vogelstimme und "Urschreitherapie beim Menschen" interrssiert hat. >> Aber man kann ihn wohl so nicht herstellen !!

Also jetzt wünsche ich noch allen Leuten welche mal "Erfolgreich!!" Geschrien haben -- daß sie lange Locker im Stimmtrackt und ihren Körper bleiben....und keine größeren Psychischen Probleme im Leben haben mögen!!!

Vielen Dank für diesen Threat!!!

Liebe Grüße!! - euer Johannes, birds



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