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Thema: Ganz nah am Stock;)


Richard hat einen Schwarm eingefangen, der von den Bienen gewollt ist. Der kann schon um die 15.000 Bienen umfassen. Wenn man einen Ableger bildet entnimmt man 1-2 Brutwaben + die aufsitzenden Bienen. (Dies dient zur Verringerung/Vorbeugung der Schwarmlust (Schwarmlust = Vorbereitung auf das Schwärmen).) Dann hat man ungefähr 2.000 Bienen. Bis zum Herbst kann der Ableger dann auf über 10.000 Bienen gewachsen sein. Ist also im Winter genauso stark wie ein Wirtschaftsvolk, welches nach der letzten Honigernte, mitte Juli, langsam schrumpft.

Gruß,Tobias

Jahresliste 2014: 102 (Schleiereule)
Gebietsliste: 116 (Ringdrossel)
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Lifelist: 253 (Schleiereule)


Mauersegler:
Richard hat einen Schwarm eingefangen, der von den Bienen gewollt ist.


was ist denn ein von den bienen gewollter schwarm? das impliziert ja, dass es auch ungewollte schwärme gibt, quasi aus versehen oder so...?

lg, ¥

diese kampagne braucht ihr dringend.




Liebe yvonne, das hat glaube ich nichts mit wollen zu tun, sondern mit der Wolle. Kommt es nämlich beim sommerlichen Schwärmen zu einem überraschenden Temperaturabfall, beginnen einige Arbeiterinnen - statt wie sonst Nektar und Pollen einzutragen - mit dem Sammeln feiner Schafswolle. Diese Wolle tragen sie zum Schwarm und umweben ihn mit einem filigranen, aber wärmenden Geflecht, dem „Bienenpulli“, in den sie dann selbst schließlich auch noch schlüpfen. Einen solchen „gewollten“ Schwarm einzufangen, ist natürlich für Richard ein leichtes.

So stelle ich mir das jedenfalls vor. :-)

Was natürlich auch die Existenz „ungewollter“ Schwärme erklärt.

Und herzliche Geburtstagsgrüße auch auf der Naturforumsseite an Maike!



Zuletzt bearbeitet: 11.01.13 13:46 von ManneA


Oke, etwas ungeschickt formuliert. Einfach das Wort wollen durch natürlicher ersetzen. Also gibt es natürliche Schwärme und welche durch den Imker gemachte Schwärme. Gut aufgepasst. Danke für den indirekten Hinweis.

Gruß,Tobias

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Nun ist es knackig kalt. Der Schnee lässt die Nachttemperaturen bei Aufklaren auf unter -10°C fallen. Gestern Nacht, gegen 23 Uhr, hat meine Wetterstation genau diese Temperatur gemessen. Bei den Völkern war es bestimmt noch etwas kälter, da sie in der Feldflur stehen. Anfang Dezember herrschte im Inneren der Beuten eine Temperatur von knapp 23 Grad. Nun ist die Temperatur auf gut 33 Grad gestiegen. Ordentlich Brut, die gewärmt werden will. Die Temperatur wurde durch ein digitales Thermometer, dessen Fühler schon im Herbst zwischen den Bienen befestigt wurde. Demnach müssen sie momentan eine Temperaturdifferenz von knapp 40°C bewergstelligen.
Nach heutigem Stand soll es mitte nächster Woche etwas wärmer werden, aber das ist noch kaffeesatzlesen. Hoffen wir das Beste.

Gruß,Tobias

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ManneA:
Liebe yvonne, das hat glaube ich nichts mit wollen zu tun, sondern mit der Wolle. Kommt es nämlich beim sommerlichen Schwärmen zu einem überraschenden Temperaturabfall, beginnen einige Arbeiterinnen - statt wie sonst Nektar und Pollen einzutragen - mit dem Sammeln feiner Schafswolle. Diese Wolle tragen sie zum Schwarm und umweben ihn mit einem filigranen, aber wärmenden Geflecht, dem „Bienenpulli“, in den sie dann selbst schließlich auch noch schlüpfen. Einen solchen „gewollten“ Schwarm einzufangen, ist natürlich für Richard ein leichtes.


:D

nein, eigentlich XD

lieber Tobias, das war kein indirekter hinweis, es war echt eine frage, aber die ist ja nun endgültig geklärt.

wollige zeiten, irgendwie, auch im birdnet-forum.

und ich wollte schon längst ins bett. jetz aber!

gr¥zi

ps: da fällt mir der spruch eines kunstlehrers ein - "kunst kommt von können! käme es von wollen, würde es wulst heißen!"


Zuletzt bearbeitet: 16.01.13 00:14 von ychri


Trügerische Idylle am Bienenstand.

Nun schon fast eine Woche Schnee und es brummt immer noch. Dort wo sich die Wintertraube befindet, befindet sich auf der Anflugleiste viel Schwitzwasser. Vor den Stöcken sieht man jetzt die ein oder andere Biene im Schnee liegen.

Gruß,Tobias

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Heute war es am Bienenstand noch etwas kälter und das Summen war leiser als gestern. Dennoch konnte ich durch das Einflugloch mindestens 4-5 besetzte Wabengassen zählen/schätzen. Aus heutiger Sicht sollen die Temperaturen erst Dienstag in einer Woche über den Gefrierpunkt steigen.
Wie es wohl bei Richard aussieht

Gruß,Tobias

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Hallo zusammen
hallo Tobias,

ich sehe es noch sehr gelassen, erst wenn ein richtiger Kälteeinbruch gegen Ende Februar bis Mitte März kommt kann es kritisch werden.
Mauersegler : (Auch wenn ich mir dann anhören muss, dass ich den falschen Beutentyp habe.)
Stimmt :-D

Hier mal ein Bild von Ende Juli 2012, einen Tag vor dem ab schleudern mit Bienenflucht !



Ich überwintere immer 2-zargig, siehe Brutraum 1 und 2 !
Die Völker sind dementsprechend groß und können Verluste eher aus gleichen. Sie werden mit 25 KG Sirup im Herbst auf gefüttert und haben ausreichend Futter auch wenn gegen Ende Februar schon viel Brut geschlüpft ist.

Im allgemeinen ist das Wetter hier an der Küste etwas milder als im Binnenland und die Styroporbeuten sind vielleicht auch etwas wärmer als Holzbeuten. Ich lasse meine Bienen bis Ende Februar in Ruhe, dann erfolgt eine kurze Sicht bei gutem Wetter ob Brut vorhanden ist und das sie nicht vom Futter abreißen.
Die Traube sollte mittig in der oberen Zarge sitzen, dadurch verbleibt aber viel Futter in der Unteren. Sollte also nicht genug Futter um die Traube herum sein tausche ich die Zargen einfach, und die Bienen belegen automatisch beide Zargen ! Unten Brut und oben das Futter !

Liebe Grüße

Richard







Uff, die angebrochene Nacht wird nun richtig knacken. Knapp -10°C. Teperaturunterschied von fast 45°C. Mal schauen wie groß der Temperaturunterschied morgen früh ist. Seit ein paar Tagen müssten die ersten neuen Bienen schlüpfen.

Gruß,Tobias

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