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Thema: Königshovener Höhe |
Hallo zusammen,
hier im Forum habe ich schon des Öfteren von sehr interessanten Beobachtungen rund um die Königshovener Höhe vor den Toren Kölns gelesen und auch die regionale Presse berichtet ja mittlerweile über die Artenvielfalt dort.
Ich hätte eine Frage an all die Forum-Mitglieder, die dort schonmal waren.
Wo parkt man, wie und wo bewegt man sich?
Über Tipps - gerne auch per PN - wäre ich total dankbar!
LG
Joschi
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Hallo Jaus,
zwar komme ich nur selten auf die Königshovener Höhe aber parken tue ich dort zumeist an der Petrus Kapelle. Die Straße dort heißt Kapellenweg und liegt in Bedburg Königshoven. Die Zufahrt ist eigentlich nur für Betriebsangehörige RWE aber an der Kapelle sind Parkplätze. Achtung fürs Navi: Es gibt wohl 2x Kapellenweg in Bedburg. Vor Ort nutze ich dann das mitgebrachte Fahrrad da das Gelände eigentlich sehr eintönig ist und sich die Vogelarten nicht an besonderen Hot-Spots sammeln.
Grüße aus Bergheim
Benedikt
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Hallo Benedikt,
ich bin auch gelegentlich in der Nähe der Königshovener Höhe und plane da demnächst mal vorbeizuschauen. Wenn ich bei Google maps die Kapelle als Ziel eingebe, erfolgt die Anfahrt von der Frimmersdorfer Seite, also von Norden aus. Ist das richtig? Der einzige Kapellenweg in der Gegend, den meine Navis und Google kennen ist wohl der falsche.
Vielen Dank, Achim
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Moin Moin!
Wenn wir (1-2 x im jahr= auf die Königshövener fahren, nhmen wir die Fahrräder mit und parken das Auto in Weiler Hohenholz an der Gemeindehütte. Das ist eigentlich nicht zu verfehlen da der Ort nicht so groß ist ;-).
Die Koordinaten müssten in etwa 6´31´´20 E 51.00.41Nord sein.
Die Zufahrt erfolgt über Königshoven und die Parkplätze sind öffentlich.
Mittlerweile sind wohl einige Verträge abgelaufen und so schwindet die Zahl der tollen Luzernefelder um Ackerflächen Platz zu machen. Mal schauen, wie lange sich die Artenvielfalt dort noch hält...
Beste Grüße
Holger
LL: 364 (Carolinakrickente,Zwergschneegans)
Liste-D: 282 (Berglaubsänger, Zwergammer)
Kreis Viersen: 221 (Waldbaumläufer)
2018: 164 (Waldlaubsänger, Schwarzstorch)
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Hallo Jaus,
die Kapelle liegt bei N51°02.050' E6°31.952'.
Ich fahre über die L116 zwischen Gindorf und Frimmersdorf auf die L 361 und dann rechts auf die Provinzstraße.
Nach ca. 800m ist ein Parkplatz von dem ich mit dem Rad fahre oder dem Weg weiter folge und dann zur Kapelle komme.
Die Bereiche nördlich der Kapelle dürften mittlerweile interessanter sein da hier noch mehr Luzerne angebaut wird und weniger Windkraftanlagen stehen. Wie Holger schon schrieb ist die Landschaft dort in extremem Wandel. Die Satellitenbilder von GoogleEarth oder Maps geben nur Anhaltspunkte.
Gruß
Benedikt
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Vielen Dank für die weiteren Tips! Ich werde dann auch mal das Rad ins Auto packen.
Viele Grüße, Achim
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Gestern war es dann soweit und ich bin da gewesen. Ich hatte das Faltrad im Kofferraum und habe an der von Benedikt beschriebenen Stelle geparkt. Insgesamt habe ich in vielen Schlenkern weite Teile der Königshovener Höhe abgefahren. Es stimmt, vieles der Landschaft ist eintönig und gleicht der typischen Agrarlandschaft der Umgebung. Positiv fallen renaturierte Flächen und Hecken auf. Zu sehen gab es vergleichsweise wenig, aber doch schon immer wieder was "nettes". In den Rapsfeldern fanden sich diverse Finken und Schwarzkehlchen. Feldlerchen gabs auch einige. Am Absatzbecken wars am interessantesten. Hier gab es z.B. Waldwasserläufer, Schilfrohrsänger, Teichrohrsänger und Rohrammern. Dazu noch eine "seltsame" weibliche Reiherente. Im Nachgang habe ich dann gesehen, dass diese zuvor bei Ornitho schon als Moor-xReiherenten- Hybrid bestimmt worden ist. Das trifft es wohl ganz gut.
Gegen Ende der Tour kam ich dann an dem Moto-Cross Gelände vorbei. Hier tummelten sich viele Stieglitze. Dann kam ich an einem weiteren Rapsfeld vorbei und wurde auf einen warnenden Vogel im Gebüsch aufmerksam den ich jedoch nicht sehen und identifizieren konnte. Dabei fielen mir dann aber seltsame Rufe aus dem Rapsfeld auf, die ich eindeutig als Wachtelkönig identifizieren konnte! Gleichzeitig war in der Ferne eine Turteltaube zu hören, die aber unsichtbar blieb. Zuhause habe ich dann erstmal geguckt ob das mit dem Wachtelkönig sein kann, und tatsächlich wurden aus dem Gebiet schon ein paar mal welche gemeldet.
Insgesamt war ich nicht ganz glücklich, mit dem Rad unterwegs gewesen zu sein, da ich die meisten Vögel nur von hinten beim wegfliegen sah. Zu Fuß ist man doch unauffälliger. Ohne Rad hätte ich allerdings wohl kaum was gesehen, weil alles hier sehr weitläufig ist.
Erstaunlicherweise habe ich an Greifen nur zwei Mäubus gesehen! Kein Turmfalke! Nicht sonst. Hier hätte ich deutlich mehr erwartet!
Das Gebiet ist interessant, aber sicherlich noch interessanter wenn die Felder abgeerntet sind.
Lg, Achim
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