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| Autor |
Thema: Taschen-Kamera mit guten Makro-Fähigkeiten? |
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dies hier auch Thema sein darf. Wenn nicht, dann bitte an den passenden Ort verschieben, danke.
Aber ich wüsste kaum, wo es besser aufgehoben wäre als hier bei so vielen Nahaufnahmen-Spezialisten, wie man unschwer an den vielen tollen Pflanzen- und Insektenaufnahmen erkennen kann ;-))
Ich mache ebenfalls gern und viele Makroaufnahmen, und ich komme auch einigermaßen zurecht. Ich habe eine LUMIX Z2, mit Makro-, WW und10-fach Zoomobjektiv (LEICA), und das im Taschenformat, so wie ich das gerne habe.
Allerdings geht mir - besonders, seitdem ich's besonders mit den Pflänzchen habe - der doofe Autofokus mehr und mehr auf den Wecker. Er lässt sich zwar auf einen Punkt in der Mitte stellen, mit dem man gezielt anvisieren kann, aber das funktioniert oft nicht so, wie gedacht. Und das nicht nur bei einem dünnen Stängel, an dem die Kamera schonmal vorbeivisieren kann, sondern auch in eigentlich klaren Situationen, in denen eine (kleine) Fläche deckend ins Visier passt. Ich bin schon länger dazu übergegangen, die Kamera zu überlisten, indem ich z.B. auf ein in etwas gleich weit entferntes und einfach anzuvisierendes Objekt scharfstelle und dann zum eigentlichen schwenke und abdrücke u.ä. Aber das kann's doch eigentlich nicht sein. Eine Hilfe wäre es auch wahrscheinlich, wenn man das Objektiv fest auf 5 cm einstellen könnte (denke ich), aber auch das geht bei der Z2 leider nicht.
Wie macht Ihr das? Welche Cameras benutzt Ihr für Makro-Aufnahmen? Oder gibt es da bessere Vorgehensweisen?
Bin für jeden Hinweis dankbar ;-))
Mit bestem Gruß
Hans-Werner
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Hallo Hans Werner,
ich denke das die Fotografie ein Teil der Naturbeobachtungen ist und eine Diskussion nicht unpassend.
Mit deiner Vorgehensweise in Bezug auf deine Kamera und ihren Möglichkeiten machst du nichts falsch und Tipps wird dir keiner dazu geben können. Ich kenne deine Kamera nicht, habe aber selbst 3 Kompakte und zwei DSLR zur Verfügung. Für Makros nehme ich gerne meine Fuji Finepix S5700, weil sie zwei Makromodi hat. Leider haben die Kompaktkameras keine speicherbare AEL-Messung. Diese Funktion gibt es nur an DSLR-Kameras und bedeutet die Licht-und Fokusmessung mit Speicherung. Ich nehme an, daß du alle Einstellmöglichkeiten deiner Kamera ausgeschöpft hast. Bei Makros nimmt man den ISO-Wert entsprechend dem Licht soweit wie möglich runter und das gilt auch für die Verschlußzeit, wenn das Motiv sich kaum oder langsam bewegt. Besser ist es, wenn man ein Stativ verwenden kann, gilt meist nur für statische Motive.
Gruß Martin.B.
Gruß Martin.B.
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Hallo Hans-Werner,
ich fotografiere überwiegend mit einer Sony DSC-H20, weil sie bequem in die Jackentasche passt und ich sie somit immer mitnehmen kann, wenn ich mit meinem Hund draußen unterwegs bin.
Im Makrobereich habe ich viel rumprobiert und festgestellt, dass ich im Makro-Modus keinesfalls zusätzlich zommen darf. Dann schafft es der AF nicht mehr.
Je näher ich an ein Objekt rangehe, desto geringer wird die Tiefenschärfe. Manchmal ist es also besser, etwas auf Abstand zu gehen und hinterher eine Ausschnittvergrößerung zu machen. Wenn ich nah rangehe, nehme ich bei schlechten Lichtverhältnissen (z.B. im Wald) den Selbstauslöser. Das verhindert das Verwackeln zusätzlich.
LG
Martina
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Danke für Eure Tipps!
Die SONY DSC-H20 werde ich mir mal anschauen. Ja genau, die Kamera sollte in die Tasche passen - wichtig! Sie muss imer dabei sein können, und auch ich sehe das meiste beim Hundegang ;-))
Der ISO-Einstellung habe ich bisher noch keine Aufmerksamkeit gewidmet, stand immer auf AUTO.
Dann habe ich erst jetzt entdeckt, dass die Kamera, die ich kürzlich meiner Frau anempfohlen habe (LUMIX LX-3) u.a. auch ganz wundersame Makro-Fähigkeiten hat... ;-))
Das ist auch eine Kompaktkamera, kaum größer als meine, aber sie besitzt so einiges Brauchbares, z.B. eine manuelle Fokussierung, dazu einen Extra-Auslöser zum Autofokussieren auf Knopfdruck, nachdem die Einstellung stehenbleibt und manuell korrigiert werden kann - sehr praktisch für Reihenaufnahmen ohne immer neues Scharfstellen. Auch in anderen Modi gibt es einen AE-Lock, mit dem die momentane Einstellung komplett festgelegt werden. Naja, das Gute liegt meist näher, als man glaubt. Und nun werde ich mir die LX-3 öfters mal ausleihen...
Allerdings fehlt mir dabei das 10-fach-Zoom, mit dem ich schon manchen Schmetterling oder Vogel passend ranholen konnte (die LX-3 hat nur 2,5-fach, und das von 24 mm aus - also kaum mehr als alte Spiegelreflex-Standard-Brennweite).
Gibt es weitere Erfahrungen? Dann immer her damit!
Mit bestem Gruß
Hans-Werner
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Hallo Hans-Werner,
ich habe mal mein Picasa-Webalbum öffentlich gemacht. Du kannst Dir die Bilder mal anschauen, es wurden alle bis auf den Rotmilan, den eine Freundin beigesteuert hat, mit der Sony DSC-H20 gemacht:
http://picasaweb.google.de/105736321742219552577/Wildtiere#
Ich hoffe, es funktioniert...
Herzliche Grüße
Martina
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Ach ja: bei der Gelegenheit bitte ich gleich um Korrektur bzw. Ergänzung. Bei einigen Tieren war ich mir nicht so 100 % sicher, ob die Bezeichnungen hinkommen. Was da bisher steht, ist mein 'Blutiger-Anfänger-Tipp'. :-)
Danke schon mal im Voraus!
Martina
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Deine Picas-Bilder sind schon beeindruckend, Martina! Wenn Du mit der SONY die Scharfstellung im allgemeinen ohne großes Zinnober hinbekommst, dann hast Du wohl alles, was Du brauchst ;-))
Ich weiß ja ebenfalls noch nicht so viel, aber Dein brauner Bläuling erinnert schon etwas an den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling, nicht? Etwas "gebraucht"..? ;-))
Mit bestem Gruß
Hans-Werner
Zuletzt bearbeitet: 08.06.11 14:44 von hwneumann
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Hallo Hans-Werner,
Du meinst Bild 41, nicht wahr? Ist er dafür nicht ein wenig 'blass'? Und auch der Flügelsaum ist bei meinem Exemplar viel schwächer ausgeprägt, als auf den Bildern, die ich so gefunden habe.
Nun sind wir hier im Thread doch sehr weit vom eigentlichen Thema abgekommen - sollten wir nicht besser einen eigenen Thread hierfür aufmachen? Geht das hier? Kann ein Admin die letzten Postings abtrennen?
Herzliche Grüße
Martina
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Ja, er ist blass. Aber ich habe von meinem Freund und Falterexperten gelernt, dass man oft Falter antrifft, die schon einiges mitgemacht haben und deshalb viel ihrer Farbe eingebüßt haben. "Abgenutzt" nennt er das - na, wenn das mal Fachsprache ist...;:-))
Aber bitte - vielleicht liege ich hierbei völlig falsch.
Ja, mach doch einfach einen neuen Thread auf und stell Dein Bild dort nochmal ein.
Ich antworte auch nochmal ;-))
Liebe Grüße
Hans-Werner
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