birdnet-logo

Seiten: 1 2 3 4 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Spektiv und Photographie


alibird:
For the LEICA 25 to 50x wide angle zoom eyepiece this is exactly 30 mm.


genau das war es, was ich nicht verstanden hatte. danke fürs helfen!

viele grüße nach downunder!

¥





Bjoern:
janina86:
Unabhängig von der Technik kann es auch schon mit ein paar kleinen Tricks hilfreich sein, die Vögel entsprechend anzulocken.


Ich finde, das ist so eine Sache. Nichts gegen ein paar Stöckchen im Boden aber wenn der Fotografen auf der Lauer liegt und per Mobiltelefon oder Ting-Stift Vogelrufe abspielt, um das Objekt seiner Begierde anzulocken und an ein tolles Foto zu kommen, finde ich das zweifelhaft. Ist eben immer die Frage, was die "kleine Tricks" sind.

Viele Grüße

Björn


Stöckchen stellen für den Eisvogel ist ja noch in Ordnung. Ich denke 99.5 Prozent aller hochprozentigen Eisvogelbilder sind mit Stöckchen.
Wer aber mal die einschlägigen Naturfotographenseiten besucht, wird feststellen das es immer mehr Richtung Jungvögel bzw Nester geht. Eine Entwicklung die die Naturphotografie und das Internet leider mit sich bringen. Attraktiv ist anscheinend "Nest" und "jung".

Es gibt am Kaiserstuhl Brutröhren des Bienenfressers. Vor diesen Bienenfresserhöhlen kann man Stöckchen mit Angelschnürren beobachten. An diese Angelschnürre werden Grossinsekten für diesen einen "Shot" angebunden. Und da hört es irgendwann auf. So schön die Naturfotographie auch ist.





Und die Angelschnur wird dann hinterher aus dem Photo rausgephotoshoped, oder wie geht das?



Wie das genau geht weiss ich nicht. Sind Angelschnüre durchsichtig und kaum stärker wie eine Spinnwebe. Mit solchen Schnüren veralbert man ja auch zb die Fische.



Wolfzge:
Bjoern:


Wer aber mal die einschlägigen Naturfotographenseiten besucht, wird feststellen das es immer mehr Richtung Jungvögel bzw Nester geht. Eine Entwicklung die die Naturphotografie und das Internet leider mit sich bringen. Attraktiv ist anscheinend "Nest" und "jung".

Es gibt am Kaiserstuhl Brutröhren des Bienenfressers. .......


Auf den mir bekannten "einschlaegigen Naturfotografenseiten" ist mir Das bisher noch nicht aufgefallen. Sowas habe ich bisher eigentlich mehr von Leuten -auch Birdern!- zu sehen bekommen die eher nicht in diese Kategorie fallen.

Die Naturfotografie/Tierfotografie hat mit der digitalen Revolution einen Boom erlebt und wird auch wieterhin zunehmen. Sieht man auch hier im Forum wo immer wieder Fragen zu Kameras und Digiscoping auftauchen. Ich kenne einige Vogelfotografen die oft nicht wissen was sie da eigentlich gerade abgelichtet haben. Das war frueher anders. Gepaart mit dieser "Unkenntnis" werden dann auch genauso unkundig Lockmittel eingesetzt. Da besteht Aufklaerungsbedarf den sich Organisationen wie NABU und Fotografenverbaende etc. endlich mal aktiv annehmen sollten!

Was die Bienenfresserproblematik mit dem Brutroehrentourismus angeht wird diese auch in Naturfotografenkreisen sehr negativ beurteilt. Dabei waere es ein einfaches fuer die dafuer zustaendigen Behoerden dagegen vorzugehen, da hier das deutsche Tier/Naturschutzgesetz recht eindeutig ist! Um das anzuleiern waeren natuerlich die Opponenten vor ORt gefragt um Ordungsamt etc. jedesmal zu alarmieren wenn wieder mal jemand den Voegeln zu dicht auf die Pelle rueckt. Auch die Grundstueckseigentuemer koennte man mal daruaf ansprechen.....

Ulli



Ich denke, unter den Naturfotografen und unter den Birdern ist recht bekannt, wo die Grenzen liegen. Bei beiden "Parteien" gibt es genug Aufrufe und Verlautbarungen, was man bleiben lassen soll.
Auch wenn bei den Tierfotografen auch nicht alles Gold ist was glänzt, halt ich dort die Sensitivität für die Schutzbelange der Modells für weitaus ausgeprägter, als es das noch vor 30 Jahren war.
Schwarze Schafe gibt es überall, aber ich behaupte mal, dass deren Menge bei den Menschen deutlich geringer ist, die sich mit einem Thema beschäftigen.
Wenn Tierfotografen wechselwarme Tier erst mal in den Kühlschrank sperren, um dann die Ruhe zum Fotografieren zu bekommen, ist eh schon jeder Satz umsonst. Diese Leute wird man eh nicht erreichen.

Ich hatte mal ein Brutvorkommen des Bienenfressers besucht. Da stand ein Schild von wegen "bis hierher und nicht weiter". "Weiter" waren nur die Leute, die mit ihrer Knips unterwegs waren oder mit ihrem Opernglas nicht umgehen konnten. Die Tierfotografen und Birder standen hinter dem Schild. Am nächsten an den Bruthöhlen war allerdings ein Bagger der örtlichen Baumaßnahme zur Wohnraumerweiterung eines neu ausgewiesenen Stadtteils...

Olli



Blechroller:
Ich denke, unter den Naturfotografen und unter den Birdern ist recht bekannt, wo die Grenzen liegen. Bei beiden "Parteien" gibt es genug Aufrufe und Verlautbarungen, was man bleiben lassen soll.


Ja, ich gebe dir Recht, dass das zumindest bei Birdern und so auch hier bei den ForanerInnen der Fall ist. Aber leider hat es sich noch nicht unbedingt bis in alle Ecken des Planeten herumgesprochen. Orni-Führer in vielen Ländern und Gebieten arbeiten massiv mit Klangattrappen und sogar mit Netzen, um die Ausbeute ihrer bezahlenden Kundschaft zu erhöhen und somit für sich Propaganda zu machen. Bei manchen Arten mag das OK sein (ich weiß es nicht), aber z.B. sicher nicht bei Arten mit ausgeprägtem Revierverhalten. Ich glaube zu diesen gehört z.B. auch unser Ziegenmelker, der mit Klangattrappen sogar zur Brutaufgabe gebracht werden kann.

Viele Grüße, Micha



Birds rock!
ForanerInnen: 48
D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
Jahresliste 2018: 363 (Waldbaumläufer)


Naja, das führt jetzt wohl etwas zu weit vom Thema weg, aber das ist alles sehr relativ. Ich kann mich über tapsige Fotografen oder Guides mit Tonband nicht arg aufregen, nachem ich ich es in Vietnam und Umgebung gewohnt war, dass "birder" mit Steinschleudern, Gewehren und allerlei Fallen auf die gleichen Vögeln zielen wie ich mit dem Fernglas.

Um zurück zum Thema zu kommen: Digiskopie ist jedenfalls eine feine Methode um auch aus sicherer Distanz zu brauchbaren (Beleg)Bildern zu kommen.



florian:
Digiskopie ist jedenfalls eine feine Methode um auch aus sicherer Distanz zu brauchbaren (Beleg)Bildern zu kommen.


Kleine Korrektur: Digiskopie ist jedenfalls eine feine Methode um auch aus sicherer Distanz zu brauchbaren Bildern zu kommen.

:)



Birds rock!
ForanerInnen: 48
D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
Jahresliste 2018: 363 (Waldbaumläufer)


Bjoern:
janina86:
Unabhängig von der Technik kann es auch schon mit ein paar kleinen Tricks hilfreich sein, die Vögel entsprechend anzulocken.


Ich finde, das ist so eine Sache. Nichts gegen ein paar Stöckchen im Boden aber wenn der Fotografen auf der Lauer liegt und per Mobiltelefon oder Ting-Stift Vogelrufe abspielt, um das Objekt seiner Begierde anzulocken und an ein tolles Foto zu kommen, finde ich das zweifelhaft. Ist eben immer die Frage, was die "kleine Tricks" sind.

Viele Grüße

Björn


Damit hast du natürlich recht. Es ist immer eine Frage des Spagats zwischen Begeisterung für die Vogelfotografie und dem ungestört-lassen der Vögel in ihrem Lebensraum.



ychri:
alibird:
For the LEICA 25 to 50x wide angle zoom eyepiece this is exactly 30 mm.


genau das war es, was ich nicht verstanden hatte. danke fürs helfen!

viele grüße nach downunder!

¥



Noch ein kleiner Tipp für Zeiss-Inhaber.
Mein von Zeiss auf Anfrage umsonst gelieferter Okularschutzdeckel ist so`n Gummi-Gedöns. Mit Bohren dreht man da durch.
Man nimmt stattdessen ein richtig scharfes Messer und schneidet ein Rechteck anstatt eines runden Loches (bohrenderweise) heraus. Beim S4 zb liegt das Empfangsteil für LTE direkt unter der Kamera.
Für`s Montieren empfehl ich Gel-Sekundenkleber von Pattex.
Damit hat man genügend Zeit exakt zu justieren. Anschliessend feste drücken..:-)
Bin sehr zufrieden mit meinem Selbstbauadapter!



Wolfzge:
Noch ein kleiner Tipp für Zeiss-Inhaber.
Mein von Zeiss auf Anfrage umsonst gelieferter Okularschutzdeckel...


ich habe eben einen bei leica bestellt. mal sehen, ob sie einen zahlschein mitschicken.
ich freu mich schon auf einen herbstlichen bastelnachmittag ;-)

lg, ¥


Zuletzt bearbeitet: 19.11.13 20:15 von ychri


Leica:
Den Okulardeckel können Sie zum Preis von 13,00 € inklusive Steuer bei uns bestellen.
Den Versand berechnen wir mit 5,95 €. Die Lieferung erfolgt wahlweise gegen Vorkasse, Bankeinzug
oder Abbuchung von der Kreditkarte.


zahlscheine sind natürlich inzwischen völlig aus der mode.

bei minox bekommt man solche ersatzteile übrigens auch kostenlos zugesandt.

beste grüße, yvonne



ychri:
Leica:
Den Okulardeckel können Sie zum Preis von 13,00 € inklusive Steuer bei uns bestellen.
Den Versand berechnen wir mit 5,95 €. Die Lieferung erfolgt wahlweise gegen Vorkasse, Bankeinzug
oder Abbuchung von der Kreditkarte.


zahlscheine sind natürlich inzwischen völlig aus der mode.

bei minox bekommt man solche ersatzteile übrigens auch kostenlos zugesandt.

beste grüße, yvonne


hmpfff..13 Euronen für ne Plastikkappe und das Porto ist ja auch nicht ohne.
Ich habe meine Kappe als Verlust gemeldet und bei meiner Anfrage meine Serien-Nr.angegeben.
Bekam noch eine freundliche Mail und das Teil war nach 2 Tagen im Briefkasten.



ich finde die höhe des versandes ja auch krass - ein brief mit diesem winzigen gegenstand reicht ja auch. natürlich ist die kappe aus hochwertigstem material ergonomisch passgenaust auf mein okular zugeschnitten! und es steht Leica drauf (gloobick je'enfalls (habe jerade den wikipedia-artikel übat berlinern jelesen)).

tschö, ¥

Seiten: 1 2 3 4 Zurück zur Übersicht


Besuchen Sie auch www.birdingtours.de!
Zusammen Natur genießen und mehr sehen!
birdingtours-Katalog