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Thema: Persönliches ornithologisches Highlight 2013 |
Hallo zusammen,
wahrscheinlich ist das eine schwierige Frage, aber ich möchte euch dennoch gern fragen:
Was war eure schönste oder bewegendste oder aufregendste oder lustigste oder "was auch immer" Vogelbeobachtung des Jahres 2013? Ich frage bei "ornithologisches Highlight" also nicht nach Meldungen über geglückten Vogelschutz etc., sondern wirklich nach dem, was ihr selbst gesehen habt - und es soll nur EIN Highlight sein.
Ich fange mal an (und bin mir natürlich nicht sicher, ob's wirklich mein persönliches Highlight war und ich nicht etwas noch besseres vergessen habe):
Der Ortolan bei Gülpe im Juni!
Warum?
- absolute Wunschart
- ich bin generell ein verrückter Ammern-Fan
- es war später Juni, sodass ich nicht sicher war, den Vogel überhaupt zu finden. Aber dann hat er sogar noch so irre gesungen!
- ich habe lange nach dieser Art gesucht und bin für Geduld und Ausdauer tatsächlich belohnt worden (das war 2013 oft nicht so!)
- es war einfach eine tolle Beobachtung, da der Ortolan nicht scheu war, und ich ihn eine empfundene Ewigkeit durchs Fernglas genießen konnte. Das Licht hat auch gestimmt.
2012 hatte mich übrigens der Lufttanz zweier Ziegenmelker als Werbung um ein Weibchen aus den Socken gehauen.
Und ihr?
Viele Grüße,
Micha
Birds rock!
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D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
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Mein persönliches Highlight war definitiv ein Schwarzstorch.
Eigentlich saß ich nur mit einer Workcamp-Gruppe an einem See im Osterzgebirge, als von weither auf ein Mal etwas großes langsam in unsere Richtung kam. Fernglas gezückt und siehe da- mein erster Schwarzstorch.
Zu allem Glück wars ein herrlicher Augustnachmittag, der Vogel wurde durch die spiegelnde Wasseroberfläche petfekt angestrahlt und drehte zusätzlich noch ne Ehrenrunde. Für mich ein perfekter Moment.
( die KollegInnen schauten völlig fasziniert in mein Gesicht- son Ornigasmus hat da anscheinend noch niemand gesehen...)
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In den kommenden 15 Tagen kann noch einiges passieren;)2013 war ein sehr interessantes Jahr, welches mal nett und dann wieder weniger nett war. Sollte ich mich nun zwischen den ersten beiden Ringdrosseln im Stammgebiet, den ersten 3 Rebhuhnbeobachtungen seit über 5 Jahren im Stammgebiet und dem Wespenbussardzug über Falsterbo entscheiden, so würde ich wohl die beiden Ringdrosseln wählen, da diese mich wirklich beeindruckt haben.
Ende März zog ich mir einen Speichenbruch mit Handgelenksbeteiligung zu, welcher mich 4 Wochen aus der Ausbildung zog. Mitte April wurde es deutlich wärmer und die ersten Mönchsgrasmücken trafen über Nacht in größerer Zahl ein. Auf meiner Stammroute schlug ich einen von mir weniger häufig begangenen Weg ein. An einer lockeren Mischlaubbaumgruppe blickte ich nach SW und sah 2 etwa starengroße Vögel auf mich zufliegen. So schnell sie ankamen, so schnell verschwanden sie hinter den Bäumen. Doch zum Erkennen des weißen Brustbandes reichte es noch. In der Hoffnung sie seien in den Baumwipfeln gelandet, machte ich mich zügig auf zur nächsten freien Stelle. Und kaum zu glauben, dort saßen sie (ein Männchen und ein Weibchen) in den obersten Zweigen einer Wildkirsche. Im Hintergrund war das herrlichste Frühjahrsblau.
Gruß,Tobias
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Nachdem die letzten Wochen total arbeitstressig waren und richtig Vögel gucken überhaupt nicht drin war, ist es eine gute Idee sich die Highlights nochmal ins Gedächtnis zu rufen (Motto: war ja dies Jahr auch mal schön!)
Vielleicht wars der Tag Ende Mai in der Döberitzer Heide, wo ich nicht nur unverhofft meine erste Sperbergrasmücke hörte und sah, sondern auch die drei W's mal alle an einem Tag hatte: Wendehals, Wespenbussard und Wiedehopf und dann auch noch ein Feldschwirl (gehört, geduldig gesucht und dann auch gesehen), den ich davor auch Jahre nicht sah. Manchmal muss man eben in die Wüste gehen... ;-)
Pfuhlschnepfe und ihr Freund Knut(t) in Gülpe waren natürlich auch nicht schlecht, nicht zu vergessen diese unglaublichen Schwalbenschwärme im Abendlicht.
Gruß aus Berlin, Christine
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Das ist ja sooo schwierig...es gab so viele tolle Beobachtungen dieses Jahr.
Die vielen tollen Vögel in Spanien oder die Prachteiderente..
Ich denke aber mein Highlight waren die zwei Triele in Spanien..diese irren Augen ..einfach wunderbar :)
Gruß Bernd
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Mein persoenliches Highlight war das Sri Lanka Spornhuhn.
Zum einen hatten wir Glueck ein Maennchen zu sehen von einer Art bei der die Beobachtung ehr schwierig ist. zud m anderen war es einer dieser magischen Momente.
Du stehst regungslos und ganz still im Wald. Siehst dieses Huhn aus dem Unterholz laufen.in drei metern naehe an dir vorbei laufen und es verschwindet wieder im Regebwald. Es toppte die Beobachtung der Sri Lanka Erddrossel die unser Guide vorher nach dreistuendiger Suche gefunden hat sogar noch.
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Moin Moin!
Da ich gerade dabei bin, die Excell-Tabelle für den Ornithologischen Sammelbericht fertig zu stellen, habe ich im Moment jeden Abend die Gelegenheit, Revue passieren zu lassen. Sich auf eine Begebenheit festlegen zu müssen ist schon hart.
Waren da doch die Nachtreiher, die vermutlich sogar hier in der Nähe gebrütet haben. War da doch der plötzliche Besuch eines Seeadlers (mein erster im Kreis Viersen), der Eistaucher, die Temminkstrandläufer und der Temmink... Da ich derzeit weder Geld noch Zeit habe, habe ich in diesem Jahr unseren Kreis ja quasi garnicht verlassen und so sind diese Arten schon echte Hightlights.
Na gut, wir sollen uns auf eine Art festlegen. Dann ist es bei mir der Kolkrabe. Weil ich ihn in diesem Jahr noch häufiger als zuvor sehen und hören durfte und wir jetzt die begründete Hoffnung haben dürfen, ihn als Brutvogel willkommen heißen zu dürfen. Und weil ich diese Art (und vor allem auch seine Rufe) so sehr mag!
Beste Grüße
Holger
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Hmmm,
da war die Mopedtour nach Lappland. Irgendwo nördlich des Polarkreises hat meine Blase mit ihr Leerungsbedürfnis nahe gelegt. Also ab von der Straße in einen Waldweg rein. Und wo die Blase schon mal leer war und mal gerade keine Mücken mein Blut wollten, sollte die Thermoskanne auch noch etwas Kaffee an mich opfern und eine Kippe war auch schnell gedreht. Also ein Mini-Picknick. Und wie ich da so im Wald neben der Straße stehe, falttert das so ein Vogel recht nahe herum. Nur hatte ich so einen noch nie gesehen und konnte ihn nicht einordnen. Das Bestimmungsbuch lag natürlich ganz unten im Seitenkoffer und ich war zu faul, mich zu dem Ding durchzuarbeiten. Zum Fotografieren war der Vogel dann auch bald zu weit weg. Also einprägen und später bestimmen.
Abends dann die Klarheit: Ein Unglückshäher.
Ich konnte mich da schon leicht ärgern, dass ich tagsüber zu faul war, dem Vogel mit dem Fernglas zu folgen, aber es war auch keine Ornireise und das Vogelgucken war wenig im Fokus.
Glücklicherweise konnte ich wenige Tage später noch einen Unglückshäher von einem Aussichtspunkt am Inarisee "auf Augenhöhe" beobachten und sogar fotografieren.
Und ein weiteres gleichwertiges Ergebnis auch in dem Urlaub: Singschwäne sind hier in Oberbayern eher selten zu sehen. Letzten Winter sah ich meinen ersten. In Lappland übernachtete ich auf dem Grundstück einer Bekannten in einer Hütte an einem See. Nachdem dank MItternachtssonne schon die Dunkelheit fehlte, war es ein Singschwan, der mit versuchte nachts um 2 die letzte Müdigkeit zu klauen. Das Vieh hat die ganze Nacht trompetet. Irre, so bei Mitternachtssonne an einem See einem einzelnen Singschwan beim Tröten zuzuschauen. Dank Oropax gab es dann doch noch ein paar wenige Stunden Schlaf, bis die Huskys der Bekannten nach Frühsport heulten...
Olli
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skl:
( son Ornigasmus hat da anscheinend noch niemand gesehen...)
:) gewaltige Wortschöpfung, aber ich weiß, was du meinst! Meinen letzten hatte ich beim Rubinkehlchen...
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Mauersegler: In den kommenden 15 Tagen kann noch einiges passieren;) .
Da habe ich auch schon dran gedacht. Wenn das Highlight erst noch kommt, muss man halt hier nachbessern.
Klasse, deine Ringdrosselstory!
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Blauschwanz: Das ist ja sooo schwierig...es gab so viele tolle Beobachtungen dieses Jahr.
Die vielen tollen Vögel in Spanien oder die Prachteiderente..
Ich denke aber mein Highlight waren die zwei Triele in Spanien..diese irren Augen ..einfach wunderbar :)
Gruß Bernd
Das kann ich so gut nachempfinden. Triele sind Dinos!!!
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michaschade: und es soll nur EIN Highlight sein.
Sorry, Michael – das geht nicht. Jedenfalls nicht, wenn man an der Unteren Havel lebt 8-)
Für mich gab es heuer wieder sehr viele „Hochlichter“ – aber gut, eines davon war doch ganz besonders: die Entdeckung eines balzrufenden Uhus im Frühjahr, in Spaziergang-Entfernung von Gülpe.
Aber das ist natürlich nicht alles. Besonders in Erinnerung bleiben z.B. die für mich mittlerweile nur noch seltenen „Lifer“ – in diesem Jahr war es ein Teichwasserläufer.
Und dann gab es da noch die außergewöhnlichen Beobachtungen, die die Flutung des Polders Große Grabenniederung im Zusammenhang mit dem sommerlichen Elbehochwasser mit sich brachte:
ca. 50 Seeadler (davon allein 35 auf zwei benachbarten Bäumen)
über 300 Graureiher
bis zu 7 Schwarz- und zeitweise über 30 Weißstörche
über 300 Bruchwasserläufer
über 500 Bekassinen
mehrere 1000 Enten – im Hochsommer!
über 1000 Blässhühner
und die abertausend Schwalben an einem denkwürdigen Herbstabend waren sicher auch noch eine „Nachwirkung“, denn Mücken dürfte das Hochwasser reichlich hervorgebracht haben …
Und nicht zu vergessen:
die zwei Brandgansfamilien in der Grabenniederung
die zwei Wiedehopfe und die drei Seidenreiher am Gülper See
der Nachtreiher an der Rhinmündung
Ansonsten bleibt im Herbst der abendliche Einflug zigtausender Saat- und Blässgänse nach wie vor ein überwältigendes Erlebnis, dessen ich wohl nie überdrüssig werden kann …
Herzliche Grüße – Martin M.
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Da es auch für mich unmöglich ist nur ein Highlight herauszupicken, hier ein kurzer Überblick:
- Die Entdeckung eines Wiedehopfes auf dem Weg zu meiner allerersten Brutvogelkartierung auf Spiekeroog, früh morgens um 6:30.
- Ein sehr unerwartet gutes Seawatching am 9.5. mit Eismöwe, 2 Seidenreihern, allen drei Schwanarten und anderem
- Der Lummenfelsen im Sommer!!!
- Mein erster Twitch: Zur Sperbereule (Nur deshalb so toll, weil ich ein absoluter Eulenfanatiker bin)
- Über 111 Sterntaucher vor Spiekeroog schwimmend
- Ein legendärer Tag im Hamburger Raum mit Kuhreiher-Entdeckung, Karmingimpel (in rot!), Drosselrohrsänger, Nachtigall, Steppenmöwe, Blaukehlchen und vor allem einem auffliegenden Wachtelkönig!
- Ein anderer toller Tag im Duvenstedter Brook mit singenden Waldlaubsängern, Pirolen und einem überfliegenden Schwarzstorch
- Jeweils sehr unerwartetes Odinshühnchen und Mornellregenpfeifer auf Spiekeroog, die sich zudem super fotografieren ließen.
Und ganz besonders diese Begegnungen:
- All die putzigen kleinen Küken, die interessanten Verhaltensweisen und die "once-in-a-lifetime" Erlebnisse während der Brutvogelkartierung auf Spiekeroog
- Gleichzeitig jagend: 2 Rohrweihen, 4 Sumpfohreulen und eine Waldohreule, bei tollstem Licht und sehr kurzer Distanz. Auch wenn ich leider nicht das Vergleichsfoto mit Wald- und Sumpfohreule direkt nebeneinander geschafft habe (Zoom war nicht schnell genug draußen) so sind an diesem Tag einige meiner schönsten Eulenbilder jemals entstanden.
- Die Mallorcareise mit Micha, Demi und Nadine, dabei ganz besonders unser letzter Besuch in S'Albufera. Eigentlich war ich mir sicher, dass nichts neues mehr auftauchen würde und dann gab es neben Marmelenten, Weißstorch, Löffler, Seidensänger und anderem eine Riesen-Überraschung, als ein Steinadler auftauchte :)
- Die Fotoansitze am Ende meines Spiekeroog-Jahres unter einem Tarnnetz. Es gab tolle Erlebnisse mit Graureihern, die einen Meter neben mir landeten, Kiebitzen die unter mein Tarnnetz schlüpfen wollten und besonders einem mehr als unerwarteten Grasläufer, der plötzlich auf der anderen Seite der Pfütze stand und dort badete.
MfG Maffong
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Das sind ja alles beeindruckende Beobachtungen!
Bei mir war ein Highlight diesen Sommer (unter anderem) ein Purpurhuhn in Spanien beim "Embalse de Arrocampo". Wir waren zu zweit und hatten vorher schon herumgescherzt, weil es dort laut Literatur eine hohe Wahrscheinlichkeit für meine ersehnten Purpurhuhn-Sichtungen gibt, aber wir bei unserem Glück bestimmt keine sehen und erfolglos nach Hause fahren müssen...
Nun ja, wir steigen aus dem Auto aus und gehen ca 20 Meter vom Parkplatz zum See und schauen nicht schlecht. Direkt vor uns, gut sichtbar im Schilfnest auf dem Wasser posiert ein riesiges Purpurhuhn für uns. Ich dachte erst, das sei eine Attrappe, aber es war echt ;-)
Wir sind dann nach diesem tollen Erlebnis noch einige km durch die sengende spanische Hitze gegangen, aber Purpurhühner haben wir nur noch in sehr großer Entfernung erahnen können (aber die Purpurreiher waren auch nicht zu verachten ;-) ).
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Mein innigstes Ding dieses Jahr war der Bubo bubo im Havelland. Ich mit ´nem Pilsken inner alten Weide und dann kam er angeflogen (Aufnahme mit Digicam). Am Amur waren es viele neben Dowitcher und Schneekranich...
http://sternaberttrips.blogspot.de/
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