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Thema: Beobachtungen Februar 2017 |
Kuckuck, ich eröffne den Februar-Thread einmal mit einem Limpkin - in seinem typischen Habitat. :)
Der putzte sich gemütlich auf dem Gehsteig, unweit von einem Naturreservat.
Liebe Grüße, Micha
... manno, Bild folgt...
Der Upload wollte nicht. Aber jetzt:
Birds rock!
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D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
Jahresliste 2018: 363 (Waldbaumläufer)
Zuletzt bearbeitet: 01.02.17 11:48 von michaschade
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... ein äußerst fotogener Vogel!!!
LG Sigurd
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Ich teile nicht uneingeschränkt die hier knapp dargestellte Sichtweise. Aber ich bin dennoch im Großen und Ganzen auf der Linie, dass wir Handlungsbedarf haben. Es passt zudem zur Diskussion, die wir über Biolandbau hatten...
Ich halte das Thema für wichtig und auch nicht für komplett off-topic, da wir ohne Insekten auch nur noch wenige Vögel haben würden.
Liebe Grüße,
Micha
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
gerne möchten wir sie zu unserem Fachgespräch herzlich einladen:
„STUMMER FRÜHLING ANTE PORTAS – WAS TUN GEGEN DAS DRAMATISCHE INSEKTENSTERBEN?“
06. März 2017, 16.30 – 18.30 Uhr
Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus
u.a. mit: Steffi Lemke MdB, Sprecherin für Naturschutzpolitik, Harald Ebner MdB, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik, Prof. Dr. Josef Settele, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Dr. Melanie von Orlow, Naturschutzbund (NABU), Prof. Peter Neumann, Schweizer Institut für Bienengesundheit u.a.
ExpertInnen aus Forschung und Naturschutz schlagen Alarm: In den letzten drei Jahrzehnten ist der Gesamtbestand bei Insekten dramatisch gesunken. Selbst in Naturschutzgebieten wurde ein drastischer Rückgang der Insektenbiomasse um 80 Prozent festgestellt.
Die Folgen sind fatal. Rund 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen sind auf Insektenbestäubung angewiesen. Insekten sind Nahrungsgrundlage für Vögel, Fledermäuse und viele andere Tiere, die bereits unter dem Schwund ihrer Lebensräume leiden. Das Insektensterben stellt also eine existenzielle Bedrohung für unsere natürlichen Lebensgrundlagen insgesamt dar. Rachels Carsons Horrorszenario eines „Stummen Frühlings“ droht Wirklichkeit zu werden.
Der übermäßige Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, ausgeräumte blütenarme Agrarlandschaften und die damit einhergehenden fehlende Nahrungsquellen sind wahrscheinliche Ursachen. Eine Vielzahl an Studien deutet darauf hin, dass eine Gruppe an Insektiziden (Neonikotinoide) eine besondere Rolle beim Insektensterben spielt. Diese hochtoxischen Substanzen beeinträchtigen schon in sehr niedrigen Konzentrationen die Gesundheit von Bienen und anderen Insekten. So wird etwa das Orientierungs- und Kommunikationsvermögen gestört, die Anfälligkeit für Krankheitserreger und Parasiten steigt und der Bruterfolg verschlechtert sich. Außerdem bestehen Hinweise, dass Neonikotinoide die Nervenrezeptoren irreversibel blockieren und so auch extrem niedrige Belastungen über längere Zeiträume zu Vergiftungen führen.
Wir wollen gemeinsam mit ExpertInnen und Gästen die Hintergründe des Insektensterbens durchleuchten und Lösungsansätze diskutieren.
Weitere Informationen zum Fachgespräch finden Sie hier. Die Online-Anmeldung ist bis zum 28. Februar 2017 möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion
Arbeitskreis Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verkehr
Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
TEL 030/227 51460 | FAX 030/227 56911
ak2@gruene-bundestag.de
» GRUENE-BUNDESTAG.DE
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Überfliegende Ñandays (Aratinga nenday) - die machen einen Megalärm!
Liebe Grüße, Micha
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Hallo Micha, danke für die schönen Bilder und den Hinweis auf die Veranstaltung zum Thema Insektensterben. Das Tempo der Zerstörung, ist für mich als Laie schockierend und kaum zu fassen. Ich hoffe, ich kann den Widerstand unterstützen. Liebe Grüße, Raimund
So, nun zu meinen Beobachtungen im Februar. Ich war am Hengsteysee an der Ruhr, um Gänsesäger zu suchen. 6 Paare habe ich gefunden. An der Böschung hat mich für längere Zeit ein Sommergoldhähnchen begleitet. Ich glaube, die Spaziergänger dort haben gedacht, ich fotografiere Efeu und Brombeerestauden. Neben Zwergtauchern, Tafelenten und Reiherenten waren ein paar Kormorane unterwegs. Euch herzliche Grüße, Raimund



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Hallo zusammen,
hier im Cuxland gab es überraschenderweise starken Feldlerchen Zug. Nachdem ich heute Mittag einen Trupp von 23 und 10 Vögeln hatte kamen über die Whatsapp Gruppe laufend Meldungen über große Trupps von Feldlerchen. Die wissen wohl nicht das der Winter noch nicht vorbei ist.
Beim Mittagessen zu Hause segelte dann ein adulter Seeadler, den ich toll aus dem Küchenfenster beobachten konnte, vorbei.
Und der Sperber hat im Garten einen Sperling gerupft.
Herzliche Grüße aus dem Cuxland
Richard
Jahresliste 2018 (Deutschland): 148 (Fischadler)
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Richard: Hallo zusammen,
hier im Cuxland gab es überraschenderweise starken Feldlerchen Zug. Nachdem ich heute Mittag einen Trupp von 23 und 10 Vögeln hatte kamen über die Whatsapp Gruppe laufend Meldungen über große Trupps von Feldlerchen. Die wissen wohl nicht das der Winter noch nicht vorbei ist.
Beim Mittagessen zu Hause segelte dann ein adulter Seeadler, den ich toll aus dem Küchenfenster beobachten konnte, vorbei.
Und der Sperber hat im Garten einen Sperling gerupft.
Herzliche Grüße aus dem Cuxland
Richard
Auf Spiekeroog heute auch guter Feldlerchenzug!
Ansonsten seit Tagen die beiden Eisenten im Hafen und am Strand etliche Ohrenlerchen und Schneeammern. Letztes Wochenende noch 2 Seeadler und auf der Ostplate sieht man hin und wieder eine Sumpfe ;)
Viele Grüße
Markus
Spiekeroog-Blog
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Zwei Störche kommen in der Provinz Buenos Aires häufiger vor. Einer kam mir gestern vor die Linse - American Wood Stork (Mycteria americana). Tatsächlich macht er häufig seinem Namen alle Ehre und sitzt auf Bäumen. Meiner war auf dem Boden...
Liebe Grüße, Micha

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Ein weiterer toller Vogel ist der Coscoroba-Schwan. Kleiner als unser Sing- und Höckerschwan, würde ich seine Größe eher mit der des Zwergschwans vergleichen, wobei mir der Coscoroba coscoroba noch ein wenig kleiner zu sein scheint.
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Zuletzt bearbeitet: 04.02.17 13:33 von michaschade
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Der Southern Screamer soll auf Deutsch Halsband-Wehrvogel heißen. Chauna torquata ist sicher wehrhaft - kein Wunder bei 95 cm und 5 kg. Und ein Halsband trägt er auch (wie auch der wissentschaftliche Name sagt). Wenn man ihn mal fliegen gesehen und sein Getröte bei der Landung gehört hat, muss man sagen, dass der englische Name sehr sinnig ist.
Endlich war er mal so nett, sich so zu präsentieren, dass etwas mehr als ein Belegbild möglich war:
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Donnerstag, 02. Februar 2017
Gestern Nachmittag brach ich zu einem kurzen Ausflug auf, der es jedoch in sich hatte...;)
Den absoluten Höhepunkt stellte die Sichtung dieses Wanderfalken dar:
Nachdem ich beim Aufstieg am Albtrauf schon diese - für mich - seltene Kleinspechtdame bei der Nahrungsaufnahme ablichten konnte...
...entdeckte ich im Unterholz auch noch ein Schwarzspechtmännchen, das an einem morschen Ast ebenfalls nach Larven suchte...


Bisher waren meine Schwarzspechtbegegnungen eher unbefriedigend ausgegangen - diesmal jedoch ließ sich der Dryocopus nicht von mir stören und fuhr unbeeindruckt mit seinem Werk fort...
Nach solch einer Beobachtung dachte ich nicht, daß es noch besser kommen könnte...
Eigentlich hatte ich noch auf nahe Kolkraben gehofft, da diese in diesem Bereich brüten, als ich jedoch oben angekommen war, waren sie alle ausgeflogen...
Ich wollte mich gerade auf eine Bank am Felsen setzen, da bemerkte ich aus den Augenwinkeln einen blaugrauen Vogel am Nachbarfelsen...
So nahe hatte ich bisher noch keinen Wanderfalken gesehen...selbst das Geräusch des Auslösers störte ihn nicht...ich konnte sogar noch weiter an den Abhang herantreten um ihn zu photographieren...hin und wieder drehte er seinen Kopf gelangweilt in meine Richtung - dann wandte er seinen Blick wieder von mir ab...
Als es ihm zu viel wurde, ließ er sich von seinem Ast fallen und streifte, über den Wald hinweggleitend, nach unten ab...
Nach meinem Eulen-/Falken-/Spechtstart kann ich mich nun glaub´auf eine längere Flaute einstellen...;)
Viele Grüße
Stefan
s t r e i f z u g ~ d u r c h ~ d i e ~ n a t u r
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WOW, Stefan, das ist genial!!!
Glückwunsch! Herzliche Grüße, Micha
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Der Smooth-billed Ani (Crotophaga ani - Glattschnabel-Ani) aus Brasilien hat irgendwie etwas von einem Drachen...



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Micha,
das sieht aus, als hätte der Drache eine zusätzliche Klaue da hängen!
Stefan: Wieder wunderschöne Bilder!
LG Annette
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