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Thema: Spinne


Hallo,

krankheitsbedingt kann ich gerade in Literatur und IN stöbern...

Spinne No I müßte eine Wolfsspinne sein. Es gibt jedoch zwei ziemlich gleichaussehende und -lebende Unterarten, die eine lebt eher im Osten, die andere eher im Westen.
Meiner Meinung nach müßte es eher die Pardosa wagleri, als die Pardosa morosa sein...

No II müßte eine Krabbenspinne,(evtl. Weibchen der Xysticus kochi)sein...

Ich werde mal weiterrecherchieren

Gruß
Stefan





s t r e i f z u g ~ d u r c h ~ d i e ~ n a t u r

Zuletzt bearbeitet: 18.06.14 10:25 von frau_meier


ich wollte wissen, von was für körperteilen die Martins da reden.

wikipedia:
Innerhalb der Chelicerata wird die Chelicere sowie die nachfolgende Extremität (Pedipalpus bei den Spinnentieren) auf vielfältige Weise abgewandelt.


wikipedia, anderer artikel:
Der Pedipalpus ist mit der Mandibel der Krebstiere und Tracheentiere homolog und folgt bei den Spinnentieren auf die Chelicere oder Kieferklaue.


was ist mit "nachfolgend" gemeint? in den dazugehörigen zeichnungen sind beide körperteile jeweils "das ende", und ich habe keine zeichnung gesehen, in der mal beide eingezeichnet wären. oder hat man entweder eine kieferklaue oder einen pedipalpus?

verwirrte grüße, ¥



ychri:
was ist mit "nachfolgend" gemeint?

Hi Yvonne,

das gab mir Gelegenheit, mein Wissen in dieser Hinsicht wieder etwas aufzufrischen :-)

„Nachfolgend“ bezieht sich einfach auf die Reihenfolge der Extremitäten am Körper von vorne nach hinten. Ganz vorne am Kopf sitzen die Kieferklauen (Cheliceren), das sind die Dinger, mit denen die Spinnen ihre Beute packen und ggf. (nicht alle Spinnen haben Giftdrüsen) per Gift-Injektion lähmen.

Als nächstes kommen die Pedipalpen. Die gibt’s in dieser Form wohl nur bei den Spinnen; bei den Weibchen sind es Tastorgane (sehen wie kurze Beine aus), bei den Männchen sind die Enden zu Kopulationsorganen umgebildet. Die sind meist ziemlich auffällig – daher kann man Spinnenmännchen meist schon daran erkennen (in Verbindung mit einem eher schmächtigen Hinterleib).

Herzliche Grüße – Martin M.


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