Seglerkästen kann man als "Universal-Nistkästen" bezeichnen.
Denn außer Mauerseglern gehen oft auch andere Höhlenbrüter / Gebäudebrüter rein:
Haus- und Feldsperling, Star - so gut wie nicht mehr wenn Langloch die Abmessung nur genau 30 mm x 60 bis 65 mm hat - ;
Meisenarten, Trauerfliegenschnäpper, Gartenrotschwanz;
oft der Hausrotschwanz als Nischenbrüter.
Also oft andere Erstbesiedler - Mauersegler werden durch die "Fremdbesiedler" auf die Nistmöglichkeiten aufmerksam und übernehmen diese oft nach Ausflug der Erstbruten.
Behaupten dann ihren Nistplatz in folgenden Jahren hartnäckig.
Beste Standorte für Seglerkästen:
Direkt unter Dach- oder Giebelvorsprüngen im Schattenbereich.
Am günstigsten sind die kühleren Hausnord- und Ostseiten.
Auch einfach zu erreichende Plätze sind möglich;
z.B. auf oder unter Fensterbänken, am seitlichen Fensterrahmen;
unter der Balkondecke/Vorderkante;
keine stundenlange pralle Sonne.
Am besten mind. je 1 Kasten an 2 verschiedenen Hausseiten (falls möglich) und mit freier Anflugsmöglichkeit. Das erhöht die Besiedlungs-Chancen.
Können noch bis Anfang Mai angebracht werden u. zusätzliche später auch noch.
Mit Segler-Ruf-Klangattrappen angelockte Mauersegler merken sich diese Nistmöglichkeiten für's nächste Jahr.
Natürlich ist es am besten Kästen Ende April vor der diesjährigen Segler-Saison anzubringen und mit Klangattrappen die Segler anzulocken.