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Thema: Trompetergimpel |
Ich habe im vergangenen(*) Winter zwei, drei Mal Gimpel gesehen, die wie nachfolgend auf xeno-canto riefen. Durch Zufall habe ich ebendort festgestellt, dass so offenbar ein Trompetergimpel ruft. Meine Frage: Ist der Ruf typisch und bezeichnend, also ruft so nur der Trompeter oder doch auch der Europaea?
http://www.xeno-canto.org/143533
Viele Grüße
Björn
(*) Die Buchfinken, Feldlerchen und Goldammern singen!
Zuletzt bearbeitet: 15.02.14 20:42 von Bjoern
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Der Trötenruf ist charakteristisch für den Trompetergimpel, jedoch sollte man den Vogel wenn möglich sehen, da der Trompetenruf des Bindenkreuzschnabels recht ähnlich klingen kann.
LG Armin
D-Liste 421 + 2 (Alpendohle, Steinadler, Haselhuhn, Weißrückenspecht)
Gartenliste 126 (Wasserralle, Knäkente)
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Danke, Armin. Da ich den Vogel jedes mal sah, muss es also tatsächlich ein Trompeter gewesen sein. Schön!
Björn
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Hallo,
vom Trompetengimpel habe ich noch nie gehört und musste erstmal googeln. Wirklich Aufschlussreiches fand ich nicht.
Ich habe viele Fotos verglichen und einige Gimpel mit deutlich kleinerem Käppi gesehen.
Besteht darin der Unterschied?
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Schöne Grüße, Tina
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Tina_CC: Hallo,
vom Trompetengimpel habe ich noch nie gehört und musste erstmal googeln. Wirklich Aufschlussreiches fand ich nicht.
Ich habe viele Fotos verglichen und einige Gimpel mit deutlich kleinerem Käppi gesehen.
Besteht darin der Unterschied?
Eine sichere Unterscheidung ist rein optisch nicht möglich.
Die Männchen der Trompeter sind etwas kräftiger rot gefärbt. Das reicht aber nicht für eine Bestimmung (gerade die rote Färbung ist u.a. ja auch ernährungsabhängig). Sichere Zuordnung der Unterarten ist nur an Hand von Vermessung des Körpers möglich. Trompeter sind größer und langflügeliger. Aber auch da wird es, wie bei Unterarten fast immer, Individuen geben, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen.
Übrigens gibt es auch Rufer, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen. Aus der Übergangsregion der Unterarten stammend gibt es halbe/schlechte Trompeter und auch einige mitteleuropäische Gimpel können (zwar nicht besonders gut - aber eben doch) Trompete spielen.
Also Stimmen genau auswerten!
Gruß Bodo
Zuletzt bearbeitet: 16.02.14 11:25 von Bodo
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es handelt sich um gimpel, die ein etwas anderes stimmrepertoire haben und aus dem nordosten stammen, dh sie brüten nicht hier, sondern sind nur wintergäste. ich weiß gar nicht, ob das wirklich eine eigene unterart des "normalen" gimpels ist (ich glaube aber schon) oder nur ein anderer dialekt (was bei vielen vogelarten vorkommt).
es ist dann wohl Pyrrhula pyrrhula pyrrhula, auch wenn das jetzt absurd aussieht...
lg, ¥
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ychri: es ist dann wohl Pyrrhula pyrrhula pyrrhula, auch wenn das jetzt absurd aussieht...
Das sieht doch gut aus ;-)
Ist halt die Nominatform der Art.
Gruß Bodo
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ahaaaaa, vielen Dank für die Erklärungen, also keine klaren optischen Unterschiede.
Seit Winter '12/'13 besuchen mich zwei Paare im Garten. Sonst waren die Gimpel nur im Winter hier(nahe Bremen), doch zwei Paare blieben auch im vergangenen Sommer. Also sind diese beiden Paare wohl keine Trompeter aus dem hohen Norden, sonst wären sie im letzten Frühjahr zurück, oder denke ich jetzt falsch?
Gehört hab ich die noch nie, dafür machen hier die Haus- und Feldsperlinge zu viel Rabatz und übertönen alles und jeden.
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Schöne Grüße, Tina
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Ich hatte heut nachmittag in meinem Revier ca 20 rufende Gimpel. Darunter waren mindestens 2 Trompeten und ich hab mir den Song der Trompeten extra auf das Smartphone spielen lassen. Das war identisch, und es gab laut Ornitho auch schon sehr spärliche Einzelnachweise im August. Kann das sein dass das letzte Sturmtief im Norden schon einige wenige Ex Richtung Süden verblasen hat...?
Grüsse
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Hallo,
ich möchte aus gegebenen Anlass das Ding hier mal wieder vorkramen.
Bodo: Übrigens gibt es auch Rufer, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen. Aus der Übergangsregion der Unterarten stammend gibt es halbe/schlechte Trompeter und auch einige mitteleuropäische Gimpel können (zwar nicht besonders gut - aber eben doch) Trompete spielen.
Also Stimmen genau auswerten!
Ich beobachte hier ein Gimpel-Männchen, das trompetet. Allerdings klingt das nicht so, wie von Björn im Eingangsbeitrag verlinkt. Dort klingt das trompeten eher lebhaft.
"Mein" Gimpel macht "djü, djü - tröt", wobei der "tröt" nach einer kurzen Pause kommt und in der Tonhöhe etwas tiefer ist, sodass der Gesamteindruck der Ruffolge bei mir eher melancholisch ankommt. Und es gibt keine andauernden "Tröts", immer nur mit 2 "djü" davor.
Zunächst dachte ich, ich hätte hier einen Trompetergimpel. Aber nachdem, was Bodo hier geschrieben hat, glaube ich nicht mehr daran. Eine Tonaufnahme ist mir leider noch nicht gelungen.
Was meint ihr?
Der "richtige" Trompeter-Ruf erinnert mich übrigens irgendwie an "Emma", falls die noch jemand kennt ;)
Viele Grüße
Matthias
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Hallo Johannes,
der hier trifft es ziemlich genau:
Viele Grüße
Matthias
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edit: Link „repariert“
Zuletzt bearbeitet: 21.06.17 21:54 von martinmiethke
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Hallo Matthias, wie meinst du das? Was trifft er genau?
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Hallo Martin,
der "Tröt" in Johannes Aufnahme, wo ich den Link zitiert habe, klingt genau so wie bei dem Gimpel hier.
Viele Grüße
Matthias
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OK – Danke, Matthias.
Was hier noch nicht so richtig zur Sprache gekommen ist: was denn nun das „Tröten“ genau ausmacht. Wenn ich das richtig sehe, sind das die Obertöne, die im „normalen“ Ruf nicht vorhanden sind und die man im Sonagramm schön sehen kann. Oder?
Herzliche Grüße – Martin
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