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Thema: Beobachtungen Februar 2017


Der Schwefeltyrann (Pitangus sulphuratus - Great Kiskadee) ist einer der lautesten Gesellen so mancher lateinamerikanischen Großstadt.




Birds rock!
ForanerInnen: 48
D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
Jahresliste 2018: 363 (Waldbaumläufer)

Zuletzt bearbeitet: 04.02.17 08:02 von michaschade


Die Safranammer (Sicalis flaveola - Saffron Finch) ist eine der Vogelarten, die sich gegen den massiven Eingriff des Menschen bisher erfolgreich zur Wehr gesetzt hat. Daher kommt sie z.B. auch in Parks der Großstädte sowie in landwirtschaftlich intensiv genutzten Regionen Brasiliens und Argentiniens vor (auch in Peru haben wir sie damals auf der ForanerInnen-Exkursion in den Parks gesehen).





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Die Peposakaente (Netta peposaca) ist auch nicht von schlechten Eltern! Und wie der Gattungsname suggeriert, ist sie gar nicht mal so weit von einigen unserer Enten entfernt...

Ein anderer Name ist Rosenschnabelente und auf Englisch: Rosy-billed Pochard.

Liebe Grüße aus Argentina, Micha




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Boa Mischa, was für tolle Bilder.

Gruß Elvi

Mehr von Pieper und Co gibts

hier


Micha und Stefan:
eine Augenweide - Eure Bilder!
LG
Sigurd



@Stefan & Raimund: WOW! Gratuliere zu den schönen Fotos!

@Micha: Danke für die schönen Bilder dieser spannenden Arten. Viel zu sehen und zu lernen ich noch habe. :D

Ich war gestern abend auf eine kleine Eulentour mit dem Fahrrad. Ergebnis: 19km, keine einzige Eule gehört oder gesehen.

Dafür bin ich dann heute nach Neuss gefahren um die dort z.Zt. wieder anwesenden Schneegänse zu beobachten. Ich konnte insgesamt 91 Ind. (davon 19 der dunklen Morphe) aus teilweise weniger als 10m Entfernugn beobachten. Schon sehr schöne Ansers. Nett war ein Nahrung suchender Kleiber, der von einem Buntspecht "gehasst" wurde. Der Kleiber blieb aber am Ball, was den Buntspecht zu einem Frontalangriff herausforderte. Da verzog sich der Kleiber dann und der Bunti konnte erstmal Nahrung abstauben.

Viele Grüße

André



Hi Micha
Klasse, Deine bunte Vogelwelt!!!
Wir denken darüber nach, den nächsten Winter weit weg zu verbringen...
Ich brauche unbedingt auch mal andere Farben vor der Camera ...😁

Viele Grüsse
Stefan




s t r e i f z u g ~ d u r c h ~ d i e ~ n a t u r


frau_meier:
Hi Micha
Klasse, Deine bunte Vogelwelt!!!
Wir denken darüber nach, den nächsten Winter weit weg zu verbringen...
Ich brauche unbedingt auch mal andere Farben vor der Camera ...😁

Viele Grüsse
Stefan


Das ist eine sehr gute Idee! Und im Januar-Februar ist Argentinien sicher eine Möglichkeit Vögel mit Familie und Kultur oder gar Strandurlaub zu kombinieren.

Das Präsidentenhaus in Buenos Aires - sozusagen das "White House" Argentiniens ist so rosa wie der Löffler.



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Die sogenannte "Reserva Natural Costanera Sur" grenzt DIREKT an die Skyline von Buenos Aires auf der Höhe des Traditionshafens "Puerto Madero".

Dadurch kommt es zu so absurden Kombinationen wie vor einer Glasfassade vorbeifliegenden Witwen-Pfeifgänsen.



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Micha, ich weiß angesichts dieser Kulisse und der ganzen Vögel gar nicht, was ich sagen soll... Der rosa Löffler hat etwas Karnevalistisches an sich. Wieder wunderschöne Fotos!

Ich war heute bei Nebel im Unteren Odertal. Die Polder waren zugefroren. Wir kamen auf 4 Alibi-Singschwäne und ein paar verteilte Waldsaatgänse zwischen den Tundrasaatgänsen, immerhin. Dann kann ich noch eine Halsbanddohle vermelden und zwei singende Grauammern, eine singende Weidenmeise und ein paar Wacholderdrosseln flogen auch noch rum.

LG Annette





Die Rotschulterente (Callonetta leucophrys - Ringed Teal) ist in natura eine echte Augenweide. Leider gelang mir kein gutes Foto - man bekommt sie nicht oft zu Gesicht, und meist ist sie dann auch noch sehr weit weg und/oder im Gegenlicht. Hier mit einem Zögling:



Dank der besagten Nähe zur Stadt kann man diese im Departamento de Buenos Aires eher seltene Entenart auch mal auf einem Geländer sitzen sehen:




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Annette:
Micha, ich weiß angesichts dieser Kulisse und der ganzen Vögel gar nicht, was ich sagen soll... Der rosa Löffler hat etwas Karnevalistisches an sich. Wieder wunderschöne Fotos!

Ich war heute bei Nebel im Unteren Odertal. Die Polder waren zugefroren. Wir kamen auf 4 Alibi-Singschwäne und ein paar verteilte Waldsaatgänse zwischen den Tundrasaatgänsen, immerhin. Dann kann ich noch eine Halsbanddohle vermelden und zwei singende Grauammern, eine singende Weidenmeise und ein paar Wacholderdrosseln flogen auch noch rum.

LG Annette



Singende Grauammern! Frühling! :D

Karneval passt ja dann zum Löffler. Das mit dem Naturschutzgebiet bei Buenos Aires ist ein riesiges Glück. Zur Landgewinnung hat man im frühen 20. JH dort quadratkilometerweise Bauschutt abgeladen und dabei den einzigen echten bonaerensischen Strand vernichtet. Ziel war es, auf diesem dem Rio de la Plata abgetrotzten Land Hochhäuser zu bauen. Dann ging das Geld aus und das Gebiet verwilderte. Unglaublich, dass dadurch etwas entstand, das heute Ramsar-Status erlangt hat! Bautechnisch gesehen ist das Areal zig Milliarden € wert. Ein Grund, warum kriminelle Investoren mehrmals jährlich dort Feuer legen (in der Hoffnung, wenn die Natur erst einmal vernichtet sei, würde das sicher Bauland).

Mittlerweile ist die Akzeptanz des NSG so groß (Naherholung, Birder, Jogger etc.), dass Hoffnung besteht, dass es NSG bleibt. Lasst uns die Daumen drücken!


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Noch eine Anmerkung, warum Grund zur Hoffnung besteht: Das Gewässer ist durch die Speisung aus den viele Nährstoffe mitbringenden Zuflüssen (auch Dünger der Landwirtschaft entlang der Flüsse) entsprechend stark von Wasserlinsen etc. beeinträchtigt. Diese werden tatsächlich durch eigens dafür entwickelte Maschinen immer wieder abgeschöpft.



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Zuletzt bearbeitet: 04.02.17 19:40 von michaschade


Ob man's schön finden soll oder nicht, noch ein Effekt der Stadtnähe ist, dass die Guirakuckucke sich wie hierzulande die Spatzen an den Menschen herantrauen.



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Zuletzt bearbeitet: 04.02.17 20:44 von michaschade


Um den Fleckenbrust-Bündelnister - Freckle-breasted Thornbird (Phacellodomus striaticollis) zu finden, muss man ein wenig mehr in die Natur. Wegen eines geplatzten Geschäftstermins konnte ich mit einem lokalen Profi in das Gebiet "Entre Rios", wo bis zu 400 Vogelarten zu finden sind.



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