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Thema: Beobachtungen Juni 2017 |
martinmiethke:
Hallo Steffen, die sind dann aber sehr spät dran – erstaunlich …
Hallo Martin,
da fehlt mir leider die Erfahrung, ist meine erste Beobachtung brütender Wanderfalken gewesen. Ich hatte ursprünglich auch ein Photo des Nachwuchses eingestellt, dann aber wieder gelöscht, da nicht den Forumsregeln entsprechend. Obwohl die Beobachtung an einem öffentlichen Weg erfolgte, nur wenige Minuten dauerte und m.E. keine Störung darstellte.
Beste Grüße
Steffen
P.S.: hast Du eigentlich einen Überblick über die aktuelle Zahl der BP im Land Brandenburg??
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Hallo Steffen,
2012 waren die Jungen bei „unserem“ Baumbrüterpaar Ende Mai erst drei Wochen alt, demnach waren sie spätestens um die Sommersonnenwende flügge. Das war spät; sonst fangen sie nämlich Mitte März an zu brüten, und die Jungen werden gegen Ende Mai flügge.
Wenn du noch „weißen Plüsch“ gesehen hast, können sie noch keine vier Wochen alt gewesen sein.
Über den Wanderfalken-Bestand in BB weiß ich leider nicht Bescheid. Er scheint hier inzwischen aber gar nicht mehr so selten zu sein …
Herzliche Grüße – Martin
Zuletzt bearbeitet: 18.06.17 13:23 von martinmiethke
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Moin Moin!
Die letzten vier tage hatte ich frei und so war ich denn auch etwas unterwegs - wobei die z.T. brütende Hitze mich in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden trieb.
Donnerstag morgens war ich schon sehr früh im Elmpter Schwalmbruch und konnte hier einige Zeit mit Baumfalke, Blaukehlchen, Waldwasserläufer, Wespenbussard, Rohrschwirl und Co verbringen. Besonders gefreut habe ich mich über die Erkenntniss, daß das Neuntötermännchen hier auch ein Weibchen gefunden hat.
Abends waren wir dann noch in einer Sandgrube und konnten dort sehr nah einen singenden Ziegenmelker notieren - und zahlreiche Glühwürmchen.
Feitag war ich dann im Lüsekamp. Hier war es recht ruhig. Keine Baumfalken sind hier schon was besonderes. Aber auch hier war ein Neuntötermännchen zugegen. Sehr fein. Dazu gab es noch ein balzendes Wespi-Pärchen und singende Heidelerchen.
Der samstag galt dann der Bienenfresser-Kontrolle. Ich konnte sie nicht sehen - aber hören. Es war halt schon spät am Abend. Die weiteren Höhepunkte hier waren ansonsten zwei Neuntötermännchen und ein Weibchen an zwei verschiedenen Tage. Wahnsinn - 4 Reviere in drei Tagen ist für unsere Gegend schon Klasse. Als ich 2000 hier hingezogen bin galten die Neuntöter als verschollen.
Nett war auch dieser entspannte Geselle hier:

Leider war er sehr weit weg - deshalb die Unschärfe...
Heute waren wir dann im niederländisch-belgischen Grenzgebiet unterwegs. In Budel Dorplein wurden die letzten Tage immer wieder Zwerdommeln neben den residierenden Rohrdommeln gemeldet und da wollten wir auch mal unser Glück versuchen. Hat nicht geklappt. Aber Großer Brachvogel, Flußregenpfeifer, Flußseeschwalben einiges mehr haben uns entschädigt. Zumal auf der Rückfahrt noch zwei Gebiete bei De Baanen auf dem Programm standen. Hier wurden in den letzten Tagen vier Schwarzstörche gemeldet. In den Giebten selber war zwar viel Vogelleben am Gange. Aber so richtig nett waren eigentlich nur die Flußregenpfeifer. Nicht wirklich enttäuscht aber doch etwas unglücklich ging es dann wieder zurück zum Auto. Dort sang dann wenigstens wunderschön ein Pirol und sogar ein Kleinspecht mischte mit im Konzert. Und mein Blick traf einen dunklen Punkt am Himmel der sich dann doch als Schwarzstorch entpuppte!
Nach einigem Beobachten wurden wir dann noch drei weiteren Tieren gewahr. Klasse, leider etwas weit weg. Sie segelten in ein anderes Gebiet, wo wir zuvor einen befreundeten Vogelfotofgrafen getroffen hatten der vergeblich den ganzen Tag auf die Rohrdommel angesessen hatte. Also zurück zu Frank, der mich fragte, ob ich wenigstens die Schwarzstörche gesehen hätte - die würde er auch gerne sehen. Breit grinsend zeigte ich nur nach oben - denn genau über uns kreisten sie nun ;-) Allerdings erst ziemlich hoch - aber sie kamen weiter runter und so wurde es richtig Klasse:




Zwei der Vögel erschienen uns als Altvögel und zwei als Jungtiere (z.B. auf dem letzten Bild zu sehen). Aber die können doch wohl noch nicht von diesem Jahr sein? Ich vermute, daß waren alles vier herumstreunende Nichtbrüter da eine Schwarzstorchbrut hier recht unwahrscheinlich sein dürfte. Oder?
Zu Steffens Wanderfalkenbeobachtung kann ich noch folgendes schreiben:
Heute hatten wir auch einen Wanderfalken, der uns urplötzlch mit noch lebender Beute (Elster?) über den Kopf flog. Wir verfolgten ihn mit den Ferngläsern bis zu einem in ca. 1km entfernten Hochspannungsleitung und mußten feststellen, daß dort neben einem zweiten Altvogel auch ein Nest mit weißen (!) Jungvögeln war. Die Beute wurde dort zerteilt. Leider konnten wir nicht mehr Details erkennen da halt weit weg und sehr Heiz = Flimmern...
Im übrigen flogen immer wieder Wespis über unser Haus ;-)
Euch eine schöne Woche!
Holger
LL: 364 (Carolinakrickente,Zwergschneegans)
Liste-D: 282 (Berglaubsänger, Zwergammer)
Kreis Viersen: 221 (Waldbaumläufer)
2018: 164 (Waldlaubsänger, Schwarzstorch)
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milvus69: Zwei der Vögel erschienen uns als Altvögel und zwei als Jungtiere (z.B. auf dem letzten Bild zu sehen). Aber die können doch wohl noch nicht von diesem Jahr sein?
Nein, Holger, dafür ist es noch viel zu früh.
Ich vermute, daß waren alles vier herumstreunende Nichtbrüter da eine Schwarzstorchbrut hier recht unwahrscheinlich sein dürfte. Oder?
Keine Ahnung … ich kenne die Gegend ja nicht 8–)
Dass die Altvögel so lange kreisten, spricht allerdings eher dafür, dass sie keine Jungen zu versorgen haben. Oder die Ernährungssituation ist so gut, dass sie es sich leisten können, zwischendurch auszuspannen :-)
Herzliche Grüße – Martin
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Klasse Beos, Holger!!! Gratuliere.
Liebe Grüße, Micha
Birds rock!
ForanerInnen: 48
D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
Jahresliste 2018: 363 (Waldbaumläufer)
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Hallo zusammen,
wir hatten bis 2010 noch in der Berliner Innenstadt gewohnt und uns bis zu dieser Zeit sehr gerne auf den Friedhöfen am Südstern herumgetrieben. Der älteste von ihnen ist bald 200 Jahre alt und sie konnten teilweise auch gewollt verwildern, so dass sie vielen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bieten.
Heute war ich nach ewiger Zeit mal wieder da, um zu schauen, was die liebe Vogelwelt dort so treibt.
Die Anzahl der von mir gesichteten Arten ist mit 14 deutlich überschaubar, aber ich fand es trotzdem ganz prima, weil man auf naturnahen Friedhöfen teilweise sowohl überraschende als auch recht nahe Beobachtungen machen kann.
Gefreut hat mich, dass ich da heute meinen ersten Grauschnäpper der Saison habe sehen können, und ich habe dort immerhin mindestens 4 Gartenrotschwanz-Männchen gezählt, normalerweise bin ich schon froh, wenn ich unterwegs mal eines sehe.

Schöne Grüße und genießt den Sommer,
Steffen
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Liste 2018: 103 Einträge (Klappergrasmücke)
Life List: 264 Einträge (Fichtenkreuzschnabel)
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Sehr schönes Bild vom Gartenrotschwanz, Steffen.
Liebe Grüße
Richard
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Danke!
Immerhin saß dieser mal für einen Moment stille und in der Sonne :)
Gruß aus Berlin,
Steffen
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Ich habe mal den Titel geändert, da ich nicht glaube, dass noch ein "Teil 2" entsteht.
Ich wer gestern mal wieder an den Linumer Teichen. Dort schaffe ich es auch noch mal hin, wenn der Arbeitsfreitag länger als sonst war. Bin nur gemütlich rumgelaufen, zum Entspannen; dafür waren die 48 Arten schon ganz gut.
Besonders gefreut hat mich, dass die Rothalstaucher wenigstens 1 Kleines hatten. Erst dachte ich: "Schade, da schwimmt ein Paar und ich sehe keinen Jungvogel." Aber dann viel mir auf, dass der eine Altvogel nicht tauchte und sah dann das Köpfchen aus dem Rückengefieder linsen.
Nachwuchs gabs auch beim verwandten Zwerg: 5 kleine Taucherlein tummelten sich um einen Altvogel.
Seltsamerweise war auf der größeren Brutinsel im großen Teich kein einziger Vogel! Vor 4 Wochen tummelten sich da noch massenhaft junge Lachmöwen in allen Altersstufen und die Flussseeschwalben kämpften dazwischen um Brutplätze.
Klar, dürften die meisten jungen Lachmöwen jetzt flügge sein, aber ich sah nur ganz vereinzelte adulte und gerade mal drei flügge Jungvögel. Das kenne ich dort anders. Ich habe auch nicht einen einzigen Vogel auf der größeren Insel gesehen.
Auf der kleineren Insel brüteten etliche Seeschwalben und eine Lachmöwe bewachte 2 oder 3 sehr kleine Dunenjunge.
Der Kuckuck war noch recht aktiv und Pirol und Baumfalke flogen mal vorbei. Eine bunte Entenmischung gabe es, inklusive 3 männliche Kolbenenten.
Ein bißchen hatte ich auf die Zwergdommel gehofft. Die ließ sich aber weder hören noch sehen in den gut 2 Stunden.
Gruß aus Berlin, Christine
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Ich hatte heute meinen ersten selbstentdeckten Wachtelkönig und das zudem in meinem Stammgebiet. Bei der Absuche einer Wasserfläche hörte ich in meinem Rücken das typische "ehrp-ehrp" bzw. "crex crex", nur ca. 30 m entfernt aus einer ungemähten Wiese. Insgesamt ließ sich der Rufer 6x innerhalb einer Viertelstunde vernehmen. Tonaufnahmen waren bei den gegebenen Windverhältnissen schwierig. Sehen ließ sich das Exemplar natürlich nicht, aber das schmälerte meine Freude über die 150. Gebietsart keineswegs.
Steffen
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Pica:
Seltsamerweise war auf der größeren Brutinsel im großen Teich kein einziger Vogel! Vor 4 Wochen tummelten sich da noch massenhaft junge Lachmöwen in allen Altersstufen und die Flussseeschwalben kämpften dazwischen um Brutplätze.
Klar, dürften die meisten jungen Lachmöwen jetzt flügge sein, aber ich sah nur ganz vereinzelte adulte und gerade mal drei flügge Jungvögel. Das kenne ich dort anders. Ich habe auch nicht einen einzigen Vogel auf der größeren Insel gesehen.
Hallo Christine,
ob da ev. auch Prädatoren für verantwortlich sind? Aber dann würde das Problem auf der kleineren Insel ja auch bestehen.
Ich war gestern zur Abwechslung mal in Sachsen-Anhalt am Salziger See. Zielart waren die Bienenfresser, die sich auch schön beobachten ließen, es schienen mir aber weniger zu sein, als in den beiden Vorjahren. Die Brandgänse waren mit reichlich Nachwuchs vertreten, ich zählte an die 30 Jungvögel, in verschiedenen Größen.
Und dann gab es da noch das Milan-Phänomen. Ziehen die schon? Es kreisten Anzahlen im zweistelligen Bereich von Rot- und Schwarzmilan. Stetiger Zug war es nicht, aber mir schien es doch so, als wenn sie nach Westen weiterflogen und wir immer neue Individuen sahen. Nun ist es da hügelig und die Thermik war vermutlich sehr gut.
Einen genauen Überblick über die Zahlen habe ich nicht gewinnen können, da hätten wir uns vollends auf die Greife konzentrieren müssen und es gab noch so viel anderes zu sehen.
Ich habe mal grob bei Ornitho geschaut, aber zumindest in Brandenburg noch keine größeren Ansammlungen von Milanen entdeckt (außer bei frisch gemähten Wiesen, aber das war da nicht der Fall).
LG Annette
Zuletzt bearbeitet: 25.06.17 10:17 von Annette
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Hallo Annette, für Zug ist es m.E. noch viel zu früh. Oder sollten die Nichtbrüter (und die Paare ohne Bruterfolg) tatsächlich jetzt schon wieder aufbrechen?
Im Normalfall haben die Paare ja jetzt noch Junge zu versorgen …
Herzliche Grüße – Martin
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Hola todos,
ich war hier in den letzten Wochen kaum noch aktiv - ich hatte einfach zu viel Arbeit. Dies ist aber insofern positiv, als dass ich nun ein für mich viel passenderes und interessanteres Aufgabenfeld zugeteilt bekommen habe, nämlich Pflanzenstärkungsmittel und biologische Bekämpfungsmethoden. Dies nur am Rande...
Nach wie vor bin ich froh, mit dem Rad zur Arbeit gelangen zu können und dabei an einem Flüsschen entlang und durch einen Wald zu kommen. An dieser Stelle sei nur gesagt: Ich freue mich, dass der "ornithologische Frühling" immer noch nicht vorbei ist. Auf meinem Weg zur Arbeit waren in bester Frühlungslaune zu hören:
Amsel
Pirol
Zaunkönig
Singdrossel
Rotkehlchen (hat mich überrascht)
Waldlaubsänger
Mönchsgrasmücke
Die Meisen, Kleiber und Spechte (allenfalls der Buntspecht kixt ab und zu frech herum) sind dagegen derzeit ruhig.
Liebe Grüße,
Micha
Birds rock!
ForanerInnen: 48
D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
Jahresliste 2018: 363 (Waldbaumläufer)
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michaschade: Nach wie vor bin ich froh, mit dem Rad zur Arbeit gelangen zu können und dabei an einem Flüsschen entlang und durch einen Wald zu kommen.
Oh, das ist sehr viel wert, finde ich, Michael! :-)
Herzliche Grüße – Martin
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Da Moritz schreibt, ein Kampfläufer im Prachtkleid is um diese Jahreszeit ungewöhnlich, hier mal ne kleine Auswahl aus den vielen Bildern
...wer steht da zwischen den Kibitzen

...ah, ein Kampläufer

...man mönnte meinen, der hat nur ein Bein

...sehr windig heute

...da zerzauselt ei einen das ganze Federkleid

...ich machs wie die Tafelente, ich geh ne Etage tiefer

...da unten isses auch nich anders

... muß ich alles wieder richten

...puh, jede Feder einzeln

...das macht hungrig
Gruß Elvi
Mehr von Pieper und Co gibts
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