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Thema: Ganz nah am Stock;)


mensch, Tobias, vielen dank für diese erläuterung. das ist ja total interessant. wieso die stechmüdigkeit verloren geht bzw. wie andere züchter diese erhalten können, ihr selbst aber nicht, verstehe ich aber nicht. vielleicht kann jetzt mal Richard übernehmen, falls er irgendwann mal fertiggefeiert hat... ;-)

lg, ¥



Nun beginnt langsam die Fetthenne an zu blühen. Da wird es bei Sonnenschein demnächst ordentlich brummen. Gestern war ich nur kurz bei den Bienen. Volkstärke von oben begutachtet und geschaut wie viel Futter noch umgearbeitet werden muss.
Hier die 3 Wirtschaftsvölker, an denen ich mich in diesem Jahr versucht habe.

Sieht von oben ganz gut aus. Haben auch noch festes Futter.

Dann konnte ich Zuhause sehen wie meine beste Königin gefüttert wurde.

Wer findet sie im Getummel?

Und zuletzt der neu eingerichtete Bienenstand. Allerdings mit nur wenigen Bienen.


Gruß,Tobias

Jahresliste 2014: 102 (Schleiereule)
Gebietsliste: 116 (Ringdrossel)
D-Liste: 220 (Schleiereule)
Lifelist: 253 (Schleiereule)


ychri:
mensch, Tobias, vielen dank für diese erläuterung. das ist ja total interessant. wieso die stechmüdigkeit verloren geht bzw. wie andere züchter diese erhalten können, ihr selbst aber nicht, verstehe ich aber nicht. vielleicht kann jetzt mal Richard übernehmen, falls er irgendwann mal fertiggefeiert hat... ;-)

lg, ¥

Es gibt die sogenannte Inselbegattung. Wenn ich jetzt etwas durcheiander bringe, bitte bescheid sagen. Habe letztlich einen Bericht gesehen, in dem auf einer deutschen Insel hunderte von Begattungskästen aufgestellt waren. In diesem Kasten ist eine unbegattete Königin mit einer Handvoll Bienen. Da auf die Insel keine Fremde DNA von anderen Dronen eingeschleppt wird, bleibt die DNA erhalten. Sind die Königinnen begattet werden sie aufs Festland gebracht und an Königinnenzüchter verkauft. Diese züchten dann weitere Königinnen und verkaufen dann an die Imker.

Gruß,Tobias

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ich habe mich gestern mit einem imker unterhalten: es gibt inzwischen auch schon künstliche befruchtung von bienen! das mag ich mir gar nicht vorstellen - findet das unter dem mikrokop statt??

lg, ¥



ychri:
ich habe mich gestern mit einem imker unterhalten: es gibt inzwischen auch schon künstliche befruchtung von bienen! das mag ich mir gar nicht vorstellen - findet das unter dem mikrokop statt??

lg, ¥

Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Wäre aber vorstellbar, auch wenn mans sich nicht vorstellen möchte;)
Das Bienenjahr beginnt von vorn. Momentan schlüpfen immer mehr Winterbienen, die bis zu 9 Monate leben können. Arbeiten am Stock sind nicht mehr nötig. Allerhöchstens bei "leichten Völkern" noch etwas Futter geben. Bei mir beginnt die Senfblüte, da kann nochmal etwas Larvenfutter geholt werden. Jetzt heisst es Vorbereitungen für das nächste Jahr treffen. Habe schon Krokusse gekauft, die nächste Woche eingepflanzt werden. Hinzu kommen noch Märzenbecher, Winterlinge, Schneeglöcken und die ein oder andere Packung Krokusse. Gestern habe ich 2 Pflaumenbäume, einen Apfelbaum und einen Birnbaum auf der Streuobstwiese, auf der meine beiden neuen Völker stehen, gepflanzt. Zudem werden ein paar Blühstreifen angelegt.

Gruß,Tobias

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Hier ein kleiner Bericht über das, was in den vergangenen Wochen sich bei den Bienen getan hat. Die Sommerbienen sind nun zum Großteil durch Winterbienen ersetzt worden. Vor dem letzten Warmluftvorstoß, mit über 20 Grad, waren die Völker schon fast ohne Brut. Die Warmluft hat dann dafür gesorgt, dass die Königinnen wieder mehr gefüttert wurden und ordentlich an Körperfülle gewannen. Fazit: Das Brutnest wurde neuangelegt oder wurde wieder größer. Jetzt müssen wir noch mindestens 4 Wochen warten um die Oxalsäurebehandlung durchzuführen. Dazu schreibe ich mehr wenn die Behandlung ansteht. Die Einfütterung ist gut abgelaufen und die Senfblüte hat nochmal ordentlich Pollen und Nektar gespendet. Alle Völker sollten für den Winter stark genug sein.

Gruß,Tobias

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Heute Mittag traute ich meinen Augen nicht als ich aus dem Fenster zu den beiden Ablegern sah. Ein (für die Jahreszeit) riesen Gewimmel. Dachte, wie immer, zuerst an Räuberei, aber da alle ziemlich zügig im Flugloch verschwanden und vor der Front flogen, konnten es nur stockeigene Bienen sein. Gerade das langsame Kreise ziehen vor der Front, welches immer intensiver wird bis sie sich weit entfernt haben, lässt mich darüber nachdenken ob sich heute ein Großteil schon neu eingeflogen hat. Habe mich dann sofort auf den Weg zu den nicht weit entfernten Wirtschaftsvölkern gemacht. Dort wurde sogar noch Pollen eingetragen. Da hinter dem Mäusegitter tote Bienen lagen, habe ich es an einer Seite etwas angehoben, damit sie für Sauberkeit sorgen können. Eigentlich wollte ich heute noch 2 Bienenstände einbetonieren, da ich Donnerstag noch 3 Beuten bekomme. Daraus wurde nach einem Messerunfall allerdings nichts. Naja, dachte, dass ich dieses Jahr mal ohne Schnittverletzung an einem Finger davonkomme;)Somit konnte ich heute erstmal meinen Bienenkrempel sortieren und ordnen.

Gruß,Tobias

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Mein Urlaub geht heute zuende und habe fast alles rund um die Bienen für dieses Jahr geschafft. Am Mittwoch konnte ich endlich die Fundamente ausheben und die Unterkonstruktion einbetonieren. Donnerstag kamen dann die 3 Holzbeuten, 1 Holzablegerkasten, 1 großer Sonnenwachsschmelzer, über 240 Rähmchen und etwas Kleinkram. Nachmittags habe ich dann die Beuten auf die Unterkonstruktionen gesetzt. Freitag vormittag habe ich dann mit Oxalsäure behandelt um auch die letzten Varroamilben in den Völkern abzutöten. Aber es bleiben immer welche zurück. Andere Imker hatten nach der Oxalsäurebehandlung auf den Plastikgittern über 1000 Milben. (Einer meinte soagar er hätte 2000 Milben nach ein paar Tagen gehabt.) Die Ameisensäurebehandlung wirkt zwar in die Brut, ist aber auch sehr Wetterabhängig. Man muss auch nachts mindestens 15 Grad haben, damit sie dementsprechend verdunstet. An meinen Völkern haben wir die komplette Brutentnahme ausprobiert. (Nach der letzten Honigernte alle Brutwaben raus, unbebrütete Waben oder Mittelwände rein, und am nächsten Tag mit Oxalsäure beträufeln). Gestern habe ich die Gitter (Windeln) unter die Völker geschoben. Heute Nachmittag waren pro Volk höchstens zwischen 50 und 80 Milben abgefallen. Die Imker, die diese Völker bisher gesehen haben sind von der Stärke sehr zufrieden. Kann dieses Verfahren nur jedem empfehlen. Nächstes Jahr versuche ich die entnommenen Brutwaben zu einem Volk heranzuziehen. Da dieses Volk ohne Königin und nach 3 Wochen ohne Brut ist kann man es mit Oxalsäure behandeln und muss die Brutwaben nicht vernichten. Sonst wurden noch Kerzen gegossen, Kerzen gegossen und nochmals Kerzen gegossen, da ich nächste Woche auf dem Weihnachtsmarkt bin. Bei Gelegenheit stelle ich ein Foto vom neuen Bienenstand ein.

Gruß,Tobias

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Seit ein paar Tagen werden die Tage wieder länger und das Leben im Bienenstock erwacht wieder. Bienen halten jetzt keinen Winterschlaf wie Igel oder Bären. Sie halten die Königin warm. Sie beginnen ab der Wintersonnenwende die Königin wieder stärker zu füttern und erhöhen ganz langsam die Temperatur im Kern des Stockes. Dadurch beginnt die Königin wieder mit der Eiablage. Nun sind die Temperaturen doch sehr hoch für diese Jahreszeit und die Königin dürfte ordentlich in Eilage sein. Wenn es weiter so mild bleibt, wie letztes Jahr, dann werden bestimmt einige Völker wieder vom Futter abreißen, vorausgesetzt es wird nochmal bitter kalt. Vom Futter abreißen bedeutet, dass noch genug Futter im Stock sind es aber für die Bienen nicht zu erreichen ist ,da es sich ausserhalb der Wintertraube befindet.

Gruß,Tobias

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Gestern war guter Flugtag. Die Bienen die rausflogen haben auch sofort ihre Kotblase entleert. Ein paar Bilder von gestern. Schon sehr frühlingshaft. Habe auch noch über 200 Krokusse und Blausterne gepflanzt.
Die beiden rechten Beuten/Ablegerkästen dienen als Rähmchenlager im Sommer. Momentan natürlich leer. Die 3 linken Beuten/Ablegerkästen sind unbesetzt.








Gruß,Tobias

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