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Thema: DDA-Adventskalender |
MatthiasM: Maffong: sondern auch um die Abundanz der Arten
Ich muss gestehen, dass ich das Wort "Abundanz" zum ersten Mal lese. Der Wiki-Eintrag dazu hat es bei mir noch nicht so richtig leuchten lassen. Könnte das jemand hier etwas besser erläutern? Würde vielleicht nicht nur mir helfen.
Das heutige Rätsel ist ja nun eigentlich nicht schwer zu lösen ;)
Bedeutet ganz einfach Populationsdichte :)
1 Feldlerche auf 10ha hat ja eine ganz andere Bedeutung als 10 Feldlerchen auf 10ha.
In beiden Fällen ist die Feldlerche anwesend, aber die Aussage verbunden mit der Anzahl ganz anders.
Grüße
Markus
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Hola Maffong,
mit der Abundanz- und Dispersionsdynamik kannst du im Prinzip die gesamten Ströme der Entwicklung und Verbreitung von Arten beschreiben, wobei die Abundanz die Häufigkeit (z.B. innerhalb einer geogr. Verbreitung oder auch relative Frequenz - z.B. Haussperling ist in BW abundanter als Zaunammer) meint und die Dispersion die Ausbreitung oder Verbreitung, etc.
Nimmst du beides zusammen, hast du gleichzeitig ein Maß für den Erfolg einer Spezies.
Viele Grüße,
Micha
Birds rock!
ForanerInnen: 48
D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
Jahresliste 2018: 363 (Waldbaumläufer)
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MWit: MatthiasM: Maffong: sondern auch um die Abundanz der Arten
Ich muss gestehen, dass ich das Wort "Abundanz" zum ersten Mal lese. Der Wiki-Eintrag dazu hat es bei mir noch nicht so richtig leuchten lassen. Könnte das jemand hier etwas besser erläutern? Würde vielleicht nicht nur mir helfen.
Das heutige Rätsel ist ja nun eigentlich nicht schwer zu lösen ;)
Bedeutet ganz einfach Populationsdichte :)
1 Feldlerche auf 10ha hat ja eine ganz andere Bedeutung als 10 Feldlerchen auf 10ha.
In beiden Fällen ist die Feldlerche anwesend, aber die Aussage verbunden mit der Anzahl ganz anders.
Ah ja, vielen Dank!, jetzt hats geklingelt.
Beim Lesen des Wiki-Eintrags bekomme ich Knoten in meine Denke...
Viele Grüße
Matthias
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michaschade: Hola Maffong,
mit der Abundanz- und Dispersionsdynamik kannst du im Prinzip die gesamten Ströme der Entwicklung und Verbreitung von Arten beschreiben, wobei die Abundanz die Häufigkeit (z.B. innerhalb einer geogr. Verbreitung oder auch relative Frequenz - z.B. Haussperling ist in BW abundanter als Zaunammer) meint und die Dispersion die Ausbreitung oder Verbreitung, etc.
Nimmst du beides zusammen, hast du gleichzeitig ein Maß für den Erfolg einer Spezies.
Viele Grüße,
Micha
So kann man es natürlich auch erklären :D
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MWit: michaschade: Hola Maffong,
mit der Abundanz- und Dispersionsdynamik kannst du im Prinzip die gesamten Ströme der Entwicklung und Verbreitung von Arten beschreiben, wobei die Abundanz die Häufigkeit (z.B. innerhalb einer geogr. Verbreitung oder auch relative Frequenz - z.B. Haussperling ist in BW abundanter als Zaunammer) meint und die Dispersion die Ausbreitung oder Verbreitung, etc.
Nimmst du beides zusammen, hast du gleichzeitig ein Maß für den Erfolg einer Spezies.
Viele Grüße,
Micha
So kann man es natürlich auch erklären :D
Ja, sicher. Aber der Knoten ist mir nur bei deiner Erklärung geplatzt ;)
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Hallo zusammen!
Wenn die sehr empfindliche Art schon bei den ersten Beeinträchtigungen des Habitats verschwindet, ist sie als Indikator für weitere Beeinträchtigungen nicht mehr vorhanden und somit nicht geeignet. Die zäheren Arten reagieren mit einer geringeren Abundanz (grob gesagt, könnte man es mit Populationsdichte, also Individuen/Brutpaare je Flächeneinheit definieren). Somit kann man über die Abundanz der zäheren Art den Werdegang des Habitats viel weiter abdecken als nur mit der empfindlichen Art. Sinnvollerweise wird für die Beurteilung von Habitaten meist jedoch nicht nur eine Art herangezogen, sondern eine Auswahl von Indikatorarten.
Lg, Achim
PS: Durch diverse Störungen war ich viel zu langsam beim Schreiben. Da sind mir dann einige zuvor gekommen...
Zuletzt bearbeitet: 07.12.17 08:42 von Alohabirder
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Moin Moin!
wobei ich auch das Fehlen einer Art durchaus als wichtige Aussage werten würde. Deshalb schreibe ich mir bei bestimmten Arten auch immer auf, wenn ich sie nicht sehe. So z.B. beim Rebhuhn. Das hatte ich bis in den März diesen Jahres noch auf einer regelmäßig von mir besuchten Fläche sehen können. Seit dem ist es verschollen. Da in diesem Gebiet auch der Kiebitz als Brutvogel weggefallen ist, kann ich also von einer Verschlechterung der Qualität ausgehen.
Von daher macht es schon Sinn, auch empfindlichere Arten als Indikator zu nehmen.
Beste Grüße
Holger
(Edit: die nächste Lösung dürfte ja wohl klar sein...)
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Zuletzt bearbeitet: 07.12.17 09:15 von milvus69
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milvus69: die nächste Lösung dürfte ja wohl klar sein...
Früchtesammler :-)
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Hallo,
vielen Dank nochmal an euch für die Erläuterungen zur Abundanz. Hier mal ein Feedback (Achtung, wieder mal OT!):
Ich weiß nicht warum, aber beim Lesen einiger Erklärungen verbiegen sich mir echt meine Gehirnwindungen. Darum habe ich zwei Kollegen herangezogen -mit dem Hintergedanken, ich sei vielleicht zu blöd?- , die konnten aber (genau wie ich) weder mit dem Wiki-Eintrag, noch mit der Erklärung von Micha wirklich etwas anfangen (tut mir Leid Michaaa!).
Beide Kollegen sind ebenfalls komplett unbeleckt zu diesem Thema und lasen das mit offensichtlichen und hörbaren "äääääh...", "hää?", "was??", "wie???" oder auch "waswaswas?!... nochmaaaal!..." nebst Kopfschütteln.
Wir sind alle 3 nicht auf den Kopf gefallen ;).
Mit den Erläuterungen von Markus und besonders auch Achim konnten wir dann allerdings alle 3 sofort etwas anfangen und waren direkt in der Thematik drin und abgeholt. Erst danach erschlossen sich uns auch einigermaßen(!) die Erläuterungen von Micha (im Nachhinein viel besser!) und WIKI (ganz schlecht für Laien!).
Jetzt frage ich mich doch ernsthaft, warum manche wissende Leute es einfach nicht schaffen einem Laien oder Halblaien einen Begriff, der eine doch gute Methodik beschreibt, so zu erklären, dass der Laie oder Halblaie kapiert, was eigentlich sachlich und praktisch gemeint ist?
Wo ist der Unterschied?; und was fehlt mir, um solche Erklärungen zB von Micha oder WIKI richtig zu verstehen und vor allem auch anwenden zu können?
Ich habe für mich herausgefunden, dass mir wahrscheinlich einfach nur der Bezug zu sensiblen und weniger sensiblen Arten gefehlt hat. Oder ganz einfach, wie Markus es beschreibt:
MWit: 1 Feldlerche auf 10ha hat ja eine ganz andere Bedeutung als 10 Feldlerchen auf 10ha.
In beiden Fällen ist die Feldlerche anwesend, aber die Aussage [zur Ökologie des Gebietes] verbunden mit der Anzahl [der Feldlerchen] ganz anders. Die Ausführungen von Achim waren dann noch zielgerichteter.
martinmiethke: milvus69: die nächste Lösung dürfte ja wohl klar sein...
Früchtesammler :-)
Da klingt doch dein Latein-Wissen wieder durch ;)
Viele Grüße
Matthias
Zuletzt bearbeitet: 07.12.17 19:05 von MatthiasM
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MatthiasM: Da klingt doch dein Latein-Wissen wieder durch ;)
In diesem Fall ja – bei manchen anderen Arten muss ich aber doch erst in den Wember gucken … 8–)
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martinmiethke: MatthiasM: Da klingt doch dein Latein-Wissen wieder durch ;)
In diesem Fall ja – bei manchen anderen Arten muss ich aber doch erst in den Wember gucken … 8–)
Oder im Stowasser!
Birds rock!
ForanerInnen: 48
D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
Jahresliste 2018: 363 (Waldbaumläufer)
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Hätte einen Vorschlag für den heutigen DDA-Rätsel-Vogel... den Begriff auf deutsch habe ich auf der Zunge... darf man den auch so äußern, oder muss ich den lateinischen Namen googeln???
(Goldregenpfeifer)
LG, Carmen
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citascito: darf man den auch so äußern, oder muss ich den lateinischen Namen googeln???
Ich kann mir ja nicht vorstellen, dass die Nr. 8 für irgendjemanden ein unlösbares Rätsel gewesen wäre ;-)
LG, Nadine
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Nadine: citascito: darf man den auch so äußern, oder muss ich den lateinischen Namen googeln???
Ich kann mir ja nicht vorstellen, dass die Nr. 8 für irgendjemanden ein unlösbares Rätsel gewesen wäre ;-)
LG, Nadine
:)))
Hast du ne Ahnung.... es gibt hier auch "Anfänger"
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michaschade: martinmiethke: MatthiasM: Da klingt doch dein Latein-Wissen wieder durch ;)
In diesem Fall ja – bei manchen anderen Arten muss ich aber doch erst in den Wember gucken … 8–)
Oder im Stowasser!
Der nützt aber nur bei Namen, die aus dem Lateinischen kommen …
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