ychri: möchtest du diese zur anreicherung des threads nicht noch aufzählen?
verleichsweise heller kopf/hals?
federsäume?
kaum riffel?
gelbe beine?
schnabelfarbe?
naivität?
...?
OK …
Erstmal: Die Färbung von was auch immer ist nur selten brauchbar (jedenfalls als allgemein gültiges Merkmal); höchstens als Indiz ist sie nützlich (junge Saatgänse sind tatsächlich nicht selten recht hell an Kopf und Hals – aber eben längst nicht immer). Natürlich kann man z.B. junge Blässgänse an den fehlenden Bauchstreifen erkennen – aber nur, wenn man auch weiß, das es sich um eine Blässgans handelt. Mir ging es hier um „allgemeingültige“ Merkmale.
Und da sind es nur die strukturellen Unterschiede im Gefieder, die sichere Hinweise geben; du hast sie auch schon genannt:
1. Die Federn auf der Oberseite und an den Flanken haben eine ganz andere Form als bei den Altvögeln. Während sie bei den Adulten breit sind mit fast gerade abgestutztem Ende, sind sie bei Jungvögeln vor der ersten Mauser schmaler mit rundem Ende. Da alle diese Federn m.o.w. deutlich gesäumt sind (oberseits hell, an den Flanken dunkler), ergibt das eine völlig andere Zeichnung; die Jungen sehen „geschuppt“ aus, die Alten quergestreift.
2. Die Riffelung am Hals (nur bei Anser-Arten!) ist bei Jungvögeln nur undeutlich oder gar nicht vorhanden.
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