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Thema: Vogel des Jahres 2014...


... ist der Grünspecht. Passend dazu gab es gestern noch eine Sichtung und ein schönes Video auf einer Abendveranstaltung. Beim Nabu werden die Beweggründe dargestellt.

Gruß,Tobias

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Ich muss zugeben, dass mich diese Wahl sehr verwundert. Geht es bei der Wahl zum Vogel des Jahres nicht darum auf Vogelarten hinzuweisen, die mehr mediale Aufmerksamkeit für ihren Schutz brauchen? Wäre da nicht eine Art wie zum Beispiel der Trauerschnäpper oder gar der Wachtelkönig eine bessere Wahl gewesen?
Alleine der erste Satz im zweiten Absatz
Im Gegensatz zur vom Aussterben bedrohten Bekassine hat sich der Bestand des Grünspechts in Deutschland erholt: Er liegt derzeit bei über 42.000 Brutpaaren und damit mehr als doppelt so hoch wie vor 20 Jahren
im Artikel weist doch darauf hin, dass der Grünspecht als eine von ganz wenigen Arten in Deutschland nun wirklich nicht gefährdet ist.
Ich hätte anders gewählt...

MfG Maffong

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Zuletzt bearbeitet: 18.10.13 12:11 von Maffong


Ich kann mir die Wahl nur so erklären, dass man den Balanceakt übt, ab und zu einen durchaus nicht bedrohten Vogel zu wählen, um die Chancen zu erhöhen, dass die "Allgemeinheit" mit dem Vogel etwas anfangen kann, um vielleicht so mehr Impact i.S. von Naturschutz zu bewirken.

Wenn einigen Leuten der Grünfink näher gebracht werden kann, hat das vielleicht mehr positive Auswirkungen, als wenn man dies mit einem Vogel versucht, den sogar die meisten von uns noch nie gesehen haben?!

Wie auch immer...

Grüße, Micha

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Allerdings kann man auch im Bezug auf den Grünspecht interessante Themen beachten. Zum Beispiel das Unterlassen von Ameisengift. Verstärkte extensivierung von Wiesen etc.
Außerdem ist es ein Vogel, den fast jeder schon einmal gesehen hat und dann evtl auch sehen wird im Jahr 2014.






michaschade:

Wenn einigen Leuten der Grünfink näher gebracht werden kann, hat das vielleicht mehr positive Auswirkungen, als wenn man dies mit einem Vogel versucht, den sogar die meisten von uns noch nie gesehen haben?!


das kann ich nachvollziehen. im urlaub haben mich leute angesprochen: "was ist nochmal der vogel des jahres?" sie haben sich total gefreut, dass ich ihnen direkt einen zeigen konnte, was nicht möglich gewesen wäre, ohne mit spektiv ausgerüstet zu sein. es ist vermutlich auch toll zu entdecken, dass man den vogel des jahres, also einen medialen star (mit scharfem s), im garten hat.



Moin Moin!

In der Tat wird seit geraumer Zeit eher auf die Repräsentanz der ausgewählten Arten geachtet. Sprich: der Wachtelkönig hat unsere Hilfe sicherlich wesentlich nötiger als der Grünspecht. Er läßt sich aber wesentlich schlechter "vermarkten" (nicht negativ gemeint).
Es gibt halt nur wenige Orte, wo örtliche Gruppen z.B. Exkursionen zu den Wachtelkönigen machen können. Das geht bei Arten wie dem Grünspecht natürlich wesentlich besser.
Außerdem soll der "Vogel des Jahres" ja auch "nur" ein Repräsentant für Bedrohungen und bedrohte Lebensräume sein.
Also für mich eine nachzuvollziehende Wahl. Ich bin gespannt auf die entsprechenden Artikel vom NABU. Worauf soll der Grünspecht wohl hinweisen? Parklandschaften? Alte Bäume? Streuobstwiesen? Wälder?

Beste Grüße
Holger

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