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Thema: Beobachtungen August 2017 |
Hach, André – so ein schön niedriger Wasserstand, davon können wir hier im Westhavelland nur träumen …
Herzliche Grüße – Martin
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Hallo zusammen,
meine Freundin hatte für heute den prima Vorschlag parat, mal wieder birden zu gehen, und zwar nach Pankow zu den Karower Teichen und in die Lietzengrabenniederung.
Leider steht auch dort für Limis viel zu viel Wasser, aber einige schöne Beobachtungen anderer Arten sind uns trotzdem gelungen, und ein paar nette Gespräche mit anderen Ornis konnten wir ebenfalls führen.
Na, und einige Bilder sind dabei auch rausgekommen... :)

Die Ecke dort oben ist ein feines Neuntöterhabitat mit mehreren Revieren. Was man angesichts des armen dürren Herings nur erahnt, aber nicht sieht, ist der Umstand, dass sein moppeliger Jungvogel nur ein paar Meter entfernt ein Eis nach dem anderen haben wollte und, so wir es beobachten konnten, auch bekam.

In der Niederung selber sah es flau aus. Hohes Wasser, Gegenlicht und flirrende Luft. Aber Frau Rohrweihe schaute vorbei, und zwei Silberreiher machten ihr das nach. Einen davon seht Ihr oben.

Schon fast am S-Bahnhof Buch schwamm dann noch diese Reiherente im Graben. Wir haben uns schnell von dort verdrückt, weil sie drei Kükis führte und ziemlich auf dem Kien war.
Schöne Grüße und eine gute neue Woche,
Steffen
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Life List: 264 Einträge (Fichtenkreuzschnabel)
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Zuletzt bearbeitet: 13.08.17 22:58 von Bourkinist
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Geniale Bilder, Steffen!
Und erzählst du einem Südlicht mal, was du mit "...und ziemlich auf dem Kien war" meinst?
Liebe Grüße,
Micha
Birds rock!
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D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
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Hi Micha,
danke für die Blumen! :)
'Auf dem Kien sein' ist eine ziemlich berlinische Redewendung und meint im Kontext, dass Mutti Reiherente alles andere als entspannt war, nen langen Hals machte und uns dabei sehr wachsam im Auge hatte.
Schöne Grüße,
Steffen
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Zuletzt bearbeitet: 14.08.17 18:17 von Bourkinist
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Heute morgen gabs Nebel und wir haben überlegt, fahren wir oder fahren wir später *g
Wir sind halt später gefahren und nur bis zu den Wolcheteichen.
Die Haubentaucher und Zwergtaucher waren weg, die Babys groß, aber plötzlich ein Reh
...und etwas später die Fischadler?




Gruß Elvi
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Elvi: ...und etwas später die Fischadler?
Hallo Elvira, warum mit Fragezeichen? Zweifelst du daran, dass es Fischadler sind? (Habt ihr tatsächlich gleich mehrere gesehen?)
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Bourkinist: 'Auf dem Kien sein' ist eine ziemlich berlinische Redewendung und meint im Kontext, dass Mutti Reiherente alles andere als entspannt war, nen langen Hals machte und uns dabei sehr wachsam im Auge hatte.
Hallo Steffen,
der Redensarten-Index erklärt es ein wenig anders.
Aber wie auch immer: Interessant ist für mich die Frage, was dieses Aufmerksam-sein mit Kien, also harzreichem Holz, zu tun hat 8–)
Herzliche Grüße – Martin
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martinmiethke: Elvi: ...und etwas später die Fischadler?
Hallo Elvira, warum mit Fragezeichen? Zweifelst du daran, dass es Fischadler sind? (Habt ihr tatsächlich gleich mehrere gesehen?)
...ich bin mir da nich immer so sicher und ja, es waren mindestens 2, bei dem Dritten bin ich mir nich sicher, der war so weit oben.
Letzes Jahr waren dort immer 3 Fischadler und am Frießnitzer See einer.
Gruß Elvi
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martinmiethke: Bourkinist: 'Auf dem Kien sein' ist eine ziemlich berlinische Redewendung und meint im Kontext, dass Mutti Reiherente alles andere als entspannt war, nen langen Hals machte und uns dabei sehr wachsam im Auge hatte.
Hallo Steffen,
der Redensarten-Index erklärt es ein wenig anders.
Aber wie auch immer: Interessant ist für mich die Frage, was dieses Aufmerksam-sein mit Kien, also harzreichem Holz, zu tun hat 8–)
Herzliche Grüße – Martin
hahaa... jetzt wird es 😜
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Der Duden tut so, als könne er die Rätsel der Welt lösen: Kien, der
Wir sollten eine neue Rätsel-Rubrik aufmachen: Redewendungen und was sie bedeuten (könnten)...
Ciao, st.
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In der Nachkriegszeit war das Brennholz knapp. Die Bäume rings um Berlin und teilweise auch der Tiergarten wurden gerodet und zu Brennholz gemacht. Die Kinder wurden ausgeschickt, um Kienäppel zu sammeln. Wer "auf dem Kien" war, hatte es abends warm, die anderen nicht ...
Ich weiß nicht, ob das die Erklärung für die Redewendung ist, aber die Begebenheit wurde mir von meiner Großmutter und meinem Vater, die beide unmittelbar nach dem Krieg im zerbombten Berlin lebten, so zugetragen.
LG Annette
Zuletzt bearbeitet: 15.08.17 08:10 von Annette
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Als Berliner kenne ich "auf dem Kien sein" als Synonym für "auf Draht sein" oder "auf Zack". Also unter höchster Aufmerksamkeit und Anspannung, jederzeit bereit, auf was auch immer zu reagieren.
Viele Grüße
Matthias
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Bourkinist:Der Duden tut so, als könne er die Rätsel der Welt lösen: Kien, der
Wieso … ist doch richtig!?
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Oh eine Etymologi̱e̱ Frage :-)
Das DWDS sagt zur Herkunft von Kien in "auf dem Kien sein" im Sinne von "scharf aufpassen": aus dem berlinererischen ab dem 19.Jhd. nachgewiesen - Kien wird entweder aus engl. keen, mtleng. kene ‘scharf’ von Blick und Verstand hergeleitet oder von jidd. kiwen ‘aufmerksam, beflissen, geschäftig’.
Es ist alledings eine volksetymologische Anlehnung an Kien von Kiefer erfolgt.
Liebe Grüße
Patricia
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Patricia: Es ist alledings eine volksetymologische Anlehnung an Kien von Kiefer erfolgt.
„Kiefer“ kommt m.W. von „Kien-Föhre“
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