WILLKOMMEN IM NATURFORUM,
dem Forum für alle Naturbeobachtungen

außer Vogelbeobachtungen
Nicht alle Vogelgucker gucken nur Vögel. Viele schauen auch mal an den Vögeln vorbei nach anderen Schmuckstücken der Natur und werden damit zu Naturguckern! Für diese bietet birdnet.de in Zusammenarbeit mit naturgucker.de ein neues "Forum Natur" an.
Wir wünschen allen genauso viel Spaß wie mit dem Vogelforum!




Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Unterschied bei Goldwespen


Hallo,

Wichtig bei Goldwespen ist der Analrand.

Hier lassen sich schon einige Gattungen sowie einige Arten unterscheiden.

Zu Beispiel:

Hier Hedychrum nobile.
Kennzeichen für Hedychrum nobile und H. niemeläi sind die machmal schwer zu entdeckenden Häckchen am Analrand.

Hier Chrysis ignata (Gruppe) Chrysis impressa

Bei den Chrysis - Arten ist der Analrand mehr oder weniger ausgeprägt gezackt und/oder gelocht.

Viele Grüße
Horst



Hallo Horst,

Um dass zu erkennen braucht man ja ganz nah dran kommen und eine Lupe.
Kann man Goldwespen sich gut näheren und wo finden ich Goldwespen?


Schöne Grüße,
Peter-Paul

Was fliegt ist nicht immer ein Vogel.
Naturbücher-online
Arten insgesamt: 939 (letzte Schlagschwirl)
Arten Deutschland: 200 (letzte Karmin Gimpel)



Paul_Peter:
Hallo Horst,

Um dass zu erkennen braucht man ja ganz nah dran kommen und eine Lupe.
Kann man Goldwespen sich gut näheren und wo finden ich Goldwespen?


das würde mich auch interessieren. Obwohl ich immer auf Insekten aller Art achte, sind mir noch keine begegnet.

Gruß Martin.B.

Gruß Martin.B.

Zu meinen Alben gehts

hier

hier

Zuletzt bearbeitet: 11.03.10 16:33 von Phoenix66


Moin Pepe,

nah dran ist so eine Sache. Ich fotografiere mit einem 70mm Makro-Objektiv bei 1:1.

Zur Fluchtdistanz: Wer das Glück hat blühenden Riesenbäerenklau (Heracleum mantegazzianum) zu finden, der sollte sie Pflanzen unbedingt regelmäßig in der Mittagszeit bei Sonne aufsuchen. Das waren für mich die besten Fundorte. Inzwischen sind die Planzen (sehe ich mit einem lachnden und einem weinenden Auge) kaum noch zu finden.

Sonne ist ganz wichtig. Jedenfalls hier oben im Norden. Je wärmer es ist, desto eher zeigen sie sich.

Gut sind auch Nektarien, zum Beispiel an Brombeeren und Rhododendren (auf Friedhöfen).

An den Plätzen ihrer Wirte sind sie natürlich auch zu finden. Das aber setzt vorraus diese zu kennen und dazu ihre bevorzugte Nestwahl zu kennen.

Dazu empfehle ich das Buch von Peter X. Kunz "Die Goldwespen Baden-Württembergs". Hier sind die Abhängigkeiten Wirt und Goldwespenart aufgeführt.
Aber auch viele andere nützliche Informationen und ein klasse Bestimmungsschlüssel.

Altholzstapel sind gut für einige Chrysis-Arten
Sandflächen, wo Sandlaufkäfer und solitäre Wespen (u.a. Cerceris) zu sehen sind findet man Sandgoldwespen.

Die Fluchtdistanz ist sehr unterschiedlich. Zum Teil kommen sie sogar auf den Finger.

Du kannst ja mal nach " Goldwespen, die Eisvögel mit einem Stachel " googeln, da habe ich noch etwas mehr (3 Teile) geschrieben.

Ausserdem die Seiten von Andreas: http://www.naturspaziergang.de/insecta/Hautfluegler/Schmarotzer/Chrysis_ignita.htm
besuchen. Ganz tolle Seiten.

Es gibt viele Arten die ich gar nicht kenne. Darum kann ich zu Fundplätzen nur meine Erfahrung wiedergeben.

Viele Grüße
Horst



Hallo Horst,

Danke für dein ausgebreites Antwort. Ich werd mir dan mal umschauen nach die Riesenbärenklauen und Sandflachen.


Schöne Grüße,
Peter-Paul

Was fliegt ist nicht immer ein Vogel.
Naturbücher-online
Arten insgesamt: 939 (letzte Schlagschwirl)
Arten Deutschland: 200 (letzte Karmin Gimpel)

Zurück zur Übersicht

WebMart Homepage Tools: Eigenes Forum kostenlos starten