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Thema: Beobachtungen Juli 2017


Hola Steffen, ich komme darauf zurück!

Liebe Grüße, Micha

Birds rock!
ForanerInnen: 48
D: 338 (Sturmschwalbe); LL: 2401 (Brownies Cacholote, Fawn-breasted Tanager)
Jahresliste 2018: 363 (Waldbaumläufer)


Hallo Micha,

fein und danke schon mal!
Tipps von Ortskundigen zu haben ist halt immer hilfreich. Ich kenne das ja auch von 'meinen' Strecken, über die Jahre hinweg weiß man einfach, wo man nach welchen Arten Ausschau halten kann.

@Martin: Ich habe bei Ornitho gesehen, dass Du gestern am Gülper See den Weißbürzel-Strandläufer beobachtet hast? Wahnsinn, auf die Schnelle habe ich gefunden, dass das eine nordamerikanische Limi ist, über die in der Wikipedia steht: 'Östlich der Hudson Bay ist der Weißbürzelstrandläufer sehr selten.' - cool, Gratulation! :)

Wir haben hier am Vormittag noch zu tun, wollen aber später am Tag noch rausfahren. Dat Tierken scheint sich westlich von Prietzen am Seeufer rumzutreiben, vor meinem inneren Auge sehe ich die Stelle fast schon vor mir... (*japps*).

Schöne Grüße aus Hermsdorf,
Steffen

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Na, dann Gratulation an Martin und viel Erfog für Steffen. Die Birdnetgemeinde wartet gespannt auf die Berichte ;-)

Beste Grüße
Holger

LL: 364 (Carolinakrickente,Zwergschneegans)
Liste-D: 282 (Berglaubsänger, Zwergammer)
Kreis Viersen: 221 (Waldbaumläufer)
2018: 164 (Waldlaubsänger, Schwarzstorch)


Hallo Steffen, nur ganz kurz, ich muss gleich zum Kartieren:

Bourkinist:
@Martin: Ich habe bei Ornitho gesehen, dass Du gestern am Gülper See den Weißbürzel-Strandläufer beobachtet hast?

Ja – aber natürlich war ich nicht der einzige 8–)

Wir haben hier am Vormittag noch zu tun, wollen aber später am Tag noch rausfahren.

Hast du ein gutes Spektiv? Ohne hat’s keinen Sinn …
Und ich empfehle den späten Nachmittag bis frühen Abend. Dann flimmert’s nicht so, und die Gänse fliegen nochmal raus zur zweiten Äsung.

Herzliche Grüße – Martin



Glückwunsch auch von mir zum Weißbürzel-Strandläufer, Martin!



Also … das mit dem Weißbürzel-Strandläufer war so: Ein „Orni-Kollege“ aus Berlin rief an und sagte mir, dass am See gerade ein besonderer Strandläufer sei, bei dem noch nicht klar sei, ob es ein Baird- oder Weißbürzel-Strandläufer ist.

Ich bin natürlich gleich hin, aber der Strandläufer glänzte durch Abwesenheit. Das beunruhigte mich nicht weiter, denn die Viecher haben ja die Angewohnheit, immer wieder mal den Standort zu wechseln. Zwischenzeitlich kamen noch mehr Beobachter, es wurde telefoniert und darüber diskutiert, welche Art es denn nun sein könnte.

Schließlich hatte ich keine Lust mehr und packte ein. Gerade als ich den Rucksack hochnahm und gehen wollte, rief Rolf „Da ist er!” Also Spektiv wieder aufgebaut – und erstmal Enttäuschung, weil er so weit weg war. Aber immerhin, ein wenig konnte man erkennen – auf jeden Fall, dass es keiner der „üblichen“ Kandidaten war. (Da er meist zusammen mit einem Zwergstrandläufer herumlief, war die Größe gut zu einzuschätzen.)

Natürlich hofften wir, dass er irgendwann näher kommt – stattdessen kam eine Mitarbeiterin des Biobauern, dessen Kühe am Südufer stehen, und machte irgendwas am Elektrozaun, was für einige Unruhe sorgte. Viele Vögel flogen auf, unter anderem auch der Strandläufer.

Als er eine halbe Stunde später immer noch nicht zu sehen war, packte ich wieder zusammen – und prompt erschien der Strandläufer wieder :-) Diesmal kamen wir auch deutlich näher ran und konnten die Merkmale gut erkennen.

Herzliche Grüße aus Gülpe – Martin

PS: Hier eine ornitho-Meldung mit Bildern :-)


Zuletzt bearbeitet: 21.07.17 21:27 von martinmiethke


martinmiethke:


Schließlich hatte ich keine Lust mehr und packte ein.

Als er eine halbe Stunde später immer noch nicht zu sehen war, packte ich wieder zusammen – und prompt erschien der Strandläufer wieder


Du solltest in Zukunft gleich einpacken, dann siehst du am meisten und sparst dir die lästige Warterei dazwischen.



Annette:
martinmiethke:


Schließlich hatte ich keine Lust mehr und packte ein.

Als er eine halbe Stunde später immer noch nicht zu sehen war, packte ich wieder zusammen – und prompt erschien der Strandläufer wieder


Du solltest in Zukunft gleich einpacken, dann siehst du am meisten und sparst dir die lästige Warterei dazwischen.


Oder gar nicht erst auspacken, dann spart er sich das einpacken



Hallo zusammen!

@Holger und Martin: Danke für die guten Wünsche und Beobachtungstipps! ;)

Wir waren gestern so zwischen 14:00 und 18:00 am Südostufer des Gülper Sees. Die Bedingungen waren übel, erwärmungsbedingte Mikroturbulenz machte das Beobachten sehr 'interessant'. Wir nutzen kein Spektiv, sondern einen vor Jahren für Astrozwecke erstandenen Halbapochromaten (also ein relativ hochwertiges Linsenteleskop), wir brauchen noch ein Prisma, damit nicht alles auf dem Kopf steht und ein Hyperion-Zoomoku von Baader, damit können wir Vergrößerungen von 18x bis 54x erreichen, und das bei guter Qualität.

Eine schon anwesende Gruppe von Birdern hatte uns die Orientierung leicht gemacht, und der Ort (vielleicht 40-60 m entfernt) entsprach etwa meiner Erwartung.
Was gab es dort zu sehen?
Relativ leicht erkennbar eine Gruppe von Grünschenkeln, und davor an der Wasserkante eine kleine, wuselige und eher spindelförmige Limi (gut unterscheidbar von einem für mich nicht näher bestimmbaren Regenpfeifer, der sich dort auch aufhielt), die etwa 60% der Körperlänge der Grünschenkel hatte. Ich hätte gerne den Überstand der Flügel über die Schwanzfedern bzw. den Überaugenstreif erkannt, um Bestimmungsmerkmale zu haben, aber keine Chance!

Ich hatte dann den Standort gewechselt, um die Distanz zu verkürzen und dann in einem kleinen Moment gesehen, dass eine ebenfalls kleine Limi (u.U. die oben genannte) in der einschlägigen Uferzone die Flügel und ein Bein spreizt, dabei hatte ich den Eindruck, dass ich es an der Bürzelgegend weiß habe aufblitzen sehen. Aber das war der buchstäbliche Augenblick, schwupps, und vorbei.

Eine Reihe von Aufnahmen habe ich zwar auch gemacht, aber nach der Erstdurchsicht bin ich der Meinung, dass sie im Bestimmungssinn wertlos sind - ich prüfe später zwar noch mal im Detail, ob nicht doch ein Lucky Shot dabei ist, aber es würde mich überraschen.

Insgesamt sind für mich sind all diese Indizien zu vage, ich werde deshalb den Weißbürzel-Strandläufer nicht in meine Liste der sicher gesehenen Vögel aufnehmen.

Das ist schade, aber immerhin konnte ich in der Zeit u.a. einen Dunklen Wasserläufer sowie einen Zwergstrandläufer sichten. Beides sind jeweils erst meine Drittbeobachtungen, und den DW hatte ich in D noch nie gesehen, sondern nur 2015 und 2016 im Seewinkel.

Schöne Grüße,
Steffen

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Zuletzt bearbeitet: 22.07.17 12:26 von Bourkinist


Hmmm … schade, Steffen. War denn gegen 18 Uhr das Luftflimmern auch immer noch so störend? Meist lässt es doch am späten Nachmittag nach …



Auch von mir nochmals Glückwunsch, Martin !

Ich melde mich mal zurück, von Montag bis Donnerstag haben meine Frau und ich einen Tapetenwechsel gemacht, wir waren im Harz Goslar/Oker direkt am Flüsschen Oker.

Eine Birding-Tour sollte es nicht werden, dennoch gab es schöne Beobachtungen für mich und sogar einen D-Lifer.

Bei schönstem Wetter verbrachten wir viel Zeit auf der Terrasse und im Garten der Ferienwohnung. Die Mauersegler jagten um uns herum, ein Paar hatte im einem Wohnbock in der Nähe noch Junge zu versorgen. Der Großteil ist aber am
20.Juli abgezogen. Täglich gab es segelnde Rotmilane zu sehen und einen überfliegenden Wespenbussard gab es.

Da ich von einem Harz-Urlaub vor 3 Jahren wusste wo ich in/an der Oker Wasseramseln finden würde blieb ein täglicher Gang an der Uferpromenade nicht aus.
Und sie waren da, für uns Norddeutschen schon was besonderes






In Goslar erwischte ich wie vor Jahren wieder einen singenden Girlitz



Dann beim Mittagessen in einer der Gassen beim Domplatz in Goslar schaute ich den Mauerseglern zu, und plötzlich segelte ein Schwarzstorch niedrig über die Dächer. Ich natürlich mit Kamera aufgesprungen um bessere Sicht zu haben, leider konnte ich ihn nicht wieder finden.

Am letzten Tag sitzen wir auf der Terrasse und ich dachte, einen Eichelhäher haste noch gar nicht gesehen hier.
Und kaum zu Ende gedacht kam an Häher angeflogen, ah das ist ja einer, neiiin ein Tannenhäher. Der flog dann übers Haus in die Erlen und Weiden die die Oker säumten. Eine Nachsuche blieb leider erfolglos.
Überhaupt einen Tannenhäher zu Gesicht zu bekommen hatte ich mir nicht erhofft, und schon gar nicht im Ort.

Für einen no-birding-urlaub war die Ausbeute super.

Nun stehen Lachseeschwalben und Regenbrachvögel an :)

Herzliche Grüße und schönen Sonntag

Richard

Jahresliste 2018 (Deutschland): 148 (Fischadler)
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Hallo Martin, gegen 18:00 hatten sich die Bedingungen schon deutlich gebessert, keine Frage, ohne dass sie damit gut wurden. Auch der simple Durchzug von Wolken hatte schon am Nachmittag den spannenden Effekt, dass die Luftunruhe nahezu schlagartig zurückging.

Aber vom Weißbürzler war halt gg. Abend nix mehr zu sehen, und als unmotorisierte ZeitgenossInnen sind wir auf die Öffis angewiesen, d.h. wir hatten uns den 684er ausgekuckt, der um 18:28 Prietzen Richtung Rathenow verlässt.
Wir sind zeitlich auch nur eingeschränkt flexibel, weil unsere StubenschwarmgenossInnen abends ja auch versorgt werden wollen.

Viele Grüße,
Steffen

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Bourkinist:weil unsere StubenschwarmgenossInnen abends ja auch versorgt werden wollen.


Neugierige Grüße

Richard

Jahresliste 2018 (Deutschland): 148 (Fischadler)
Foraner/innen : 59 (Josefine)


Na, unser häuslicher Kleinschwarm halt, d.h. die beiden Bourkesittiche Juri und Lissi und ihr rumtreiberisches ungefiedertes Personal ;)

Aber sage mal, ein Nicht-Orni-Urlaub und dann mal eben so nen Schwarzstorch und nen Tannenhäher? Toll!

Schöne Grüße,
Steffen

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Bourkinist:
als unmotorisierte ZeitgenossInnen sind wir auf die Öffis angewiesen, d.h. wir hatten uns den 684er ausgekuckt, der um 18:28 Prietzen Richtung Rathenow verlässt.

Ach … ihr wart mit Bahn & Bus da – Respekt! 8–)

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