| Autor |
Thema: Beobachtungen November 2017 |
Da die am Mittwoch unweit des Berliner Tiergartens entdeckten Waldohreulen gestern auch noch da waren, habe ich ein paar Fotos machen können. Gar nicht so leicht, eine Lücke im Geäst zu finden. Aber zumindest kann man sie hier auf Augenhöhe beobachten.





Herzliche Grüße
Martin F.
|
|
|
|
MatthiasM: die F eff. von ca 1000 mm Brennweite leuchten bei mir noch nicht ein
Mir auch nicht …
Alohabirder: 80mm F5 ergibt 400mm Brennweite.
Hä??????
Und was bitte ist ein FH??
Gerade besonders verwirrt – Martin
|
|
Hallo Martin,
es ging oben um die Nutzung von (astronomischen) Teleskopen zur Vogelbeobachtung bzw. Fotografie.
FH: Linsenteleskop vom Typ Fraunhofer
F5: Blende 5, d.h. die Brennweite ist um den Faktor 5 größer als die Objektivöffnung (hier 80 mm).
Lg, Achim
|
|
Die Eulenbilder sind wirklich toll!
Lg, Achim
|
|
Hallo zusammen,
weil's technisch und ein bissel OT ist, nur knapp, aber Martin ist schon der zweite, dem meine Brennweitenangabe nicht geheuer ist. :)
Ich habe im Netz zwei Quellen für die Formel zur Bestimmung der effektiven Brennweite gefunden.
a) https://www.amazon.de/Baader-Planetarium-Microstage-Digiscoping-Digitalkameras/dp/B002SYHDIS
> fneu = (fTeleskop x fObjektiv) / fOkular
= 432 mm x 28 mm* / 12 mm
= 1008 mm
(*Kleinbildäquivalent, physikalisch ist die Brennweite 6,1 mm, der Faktor 4,59 ist der berühmte Crop-Faktor !)
bzw.
b) http://www.optik-foto-mueller.com/KOWA/Kowa_Digiskopie-1.pdf
> Brennweite der Digitalkamera x Vergrößerung des Spektivs (Okular) = effektive Brennweite (35mm Kleinbildfilm entsprechend)
= 28 mm x 36*
= 1008 mm
(die Vergrößerung ist gleich [Teleskopbrennweite / Okularbrennweite], d.h. 432 mm/12 mm = 36)
In meinem Posting weiter oben hatte ich versehentlich 39x als Okularvergrößerung angegeben und damit 1092 mm errechnet, das ist aber falsch. 1008 mm ist der korrekte Wert der effektiven Brennweite.
Ciao,
Steffen
>---<
Liste 2018: 103 Einträge (Klappergrasmücke)
Life List: 264 Einträge (Fichtenkreuzschnabel)
>---<
Zuletzt bearbeitet: 01.12.17 21:36 von Bourkinist
|
|
Schade, dass "unsere" Waldohreulen aus dem Stadtgebiet vertrieben wurden.
Gruß Martin.B.
Zu meinen Alben gehts
hier
hier
|
|
Sigurd: Klasse Bilder!
Bin auch begeistert .
Liebe Grüße
Richard
|
|
hier habe ich noch ein frisches Bild einer Rabenkrähe aus nächster Nähe für alle Krähenfans(Marlene).
Gruß Martin.B.
Zu meinen Alben gehts
hier
hier
|
|
Bourkinist: (*Kleinbildäquivalent, physikalisch ist die Brennweite 6,1 mm, der Faktor 4,59 ist der berühmte Crop-Faktor !)
Hallo Steffen,
ach DA liegt der Hund begraben! (siehe fett). Ich fragte ja nach der effektiven Brennweite, und die ist dann also:
432x6,1/12 = ~220mm.
Ich hatte mich gewundert, warum dein ca 15 Meter entfernter Turmi durch den Willi mit 432mm so klein ist. Jetzt ist es mir klar. Bei 1000mm effektiv wäre der 4,5x größer und würde vermutlich den Sensor sprengen ;)
Viele Grüße
Matthias
|
|
Die Eulenbilder sind ein Hammer!
Viele Grüße
Matthias
|
|
Ja echt, wunderschöne Eulenbilder, Martin F.!!!
lieber Gruß von Silvia
|
|
Alohabirder: FH: Linsenteleskop vom Typ Fraunhofer
Ah … ok, das wusste ich nicht.
F5: Blende 5, d.h. die Brennweite ist um den Faktor 5 größer als die Objektivöffnung (hier 80 mm).
Dann habe ich dich also doch richtig verstanden.
Sorry, aber das ist doch Unsinn – seit wann wird denn die Brennweite von Blende und Öffnung beeinflusst???
|
|
Bourkinist: aber Martin ist schon der zweite, dem meine Brennweitenangabe nicht geheuer ist. :)
Nicht ganz – mir ist die Art der Berechnung „nicht geheuer“ :-)
Denn die Brennweite hat weder mit der Blende noch mit der Belichtungszeit, und noch weniger mit der Lichtempfindlichkeit des Sensors zu tun …
|
|
martinmiethke: Sorry, aber das ist doch Unsinn – seit wann wird denn die Brennweite von Blende und Öffnung beeinflusst???
Hallo Martin,
noch nie :)
Ich glaube aber ihr schreibt hier aneinander vorbei. Es stimmt schon, was Achim schreibt; die Bezeichnung "Blende" ist vielleicht irreführend.
Die Öffnungszahl oder auch Blende, Blendzahl, etc. (zB 5) ist ein festgetackerter Wert für ein Teleskop und ergibt sich doch aus Brennweite / Objektivdurchmesser (Blendenöffnung).
Ein "80 F/5" ist ein Teleskop mit fester Öffnung 80mm (Linsendurchmesser) und einer festen Brennweite von (80x5) = 400mm. Man schreibt aber in die Bezeichnung nicht den feststehenden Wert "400" für F, sondern die Öffnung + ein "F/" und die feststehende Öffnungszahl.
Warum das so ist weiß ich nicht.
martinmiethke: Nicht ganz – mir ist die Art der Berechnung „nicht geheuer“ :-)
Die Berechnung stimmt schon mit F1xF2/F-okular. Nur darf man eben nicht die Äquivalent-Brennweite nehmen, die sich rein durch die geringere Sensorgröße im kleineren Bildauschnitt auswirkt, und einem somit eine längere Brennweite vorgaukelt.
Viele Grüße
Matthias
|
|