Blechroller: Naja,
es ist aber schon ein gewaltiger Unterschied hinsichtlich Komfort und optischer Leistung, ob ich durch ein für die Tagbeobachtung optimiertes WW-Okluar schaue oder durch ein Pössl und Konsorten.
Olli
Wir reden hier nicht ueber die Okulare die als Zoom oder Festbrennweiten taeglich benutzt werden sondern ueber Okulare oder andere Adapter die dann sowieso in den Grenzbereich der Abbidungsleistung des Spektivs selbst und der Umweltbedingngen vorstossen. Da sind dann, wie Du ja selbst schreibst, andere Bedingungen und nicht mehr unbedingt das Okular der limitierende Faktor.
Und es gibt fuer einen entsprechenden Preis (>350$, der Leica Konverter ist da sicher auch nicht preiswerter) auch spezielle WW-Festbrennweiten mit hervorragenden optischen Eigenschaften (nicht billige $50 Astrookulare), die auch speziell fuer Spektive konstruiert wurden (4 mm - 40 mm von z.B. Pentax) die uns in den dreistelligen Vergroesserungsbereich bringen. Wenig genutzt weil die Wackelei und atmosphaerische Einfluesse die Beobachtungsresultate verschlimmbessern.
Warum lohnt sich die Entwicklung solcher Exoten fuer diese Firmen? Weil durch den universellen Anschluss der Markt fuer solche Spezialanwendungen entsprechend groesser ist? Gibt oder gab es nicht auch fuer Leica oder Zeiss mal einen Adapter mit dem man Standardokulare and deren Spektiven verwenden konnte?
P.S. Fuer alle die sich ueber den Zusammenhang Brennweite und Vergroesserung wundern, letztere ergibt sich wenn man die Brennweite (in mm) des Spektivkoepers (nicht die gelaeufigen 80mm oder 60 mm der Objektivoeffnung) mit seiner Optik durch die Brennweite des Okulars teilt (Bsp. 80mm Pentax Spektiv hat eine Brennweite von 520mm und mit einem 4mm Okular ergibt das dann 130x. Das 60mm Spektic hat eine kleinere Brennweite und demensprechend mit dem gleichen Okular eine geringere Vergroesserung).
Zuletzt bearbeitet: 18.03.14 13:50 von dowitcher
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